Twitter: Profile posteten alle die gleiche Message – Verdacht der Manipulation bei US-Wahl aufgekommen

Verdacht der Manipulation auf Twitter bei US-Wahl

Twitter sperrt mehr als 70 Fan-Accounts des demokratischen US-Präsidentschaftsbewerbers Mike Bloomberg.
Die Konten posteten alle die gleiche Message.

Twitter hat seit Freitag mehr als 70 Fan-Accounts des demokratischen US-Präsidentschaftsbewerbers Mike Bloomberg gesperrt. Dem Unternehmen zufolge waren diese Konten, die alle einen ähnlichen Tweet verbreitet haben, möglicherweise automatisiert oder nur von einer Person betrieben. Sie hätten damit „Konversationen künstlich beeinflusst“, was gegen die Richtlinien der Plattform verstößt.

„Starke Breitenwirkung“

„In den USA ist Twitter ein für den politischen Diskurs sehr prägendes Medium. Es hat eine wesentlich stärkere Breitenwirkung als beispielsweise im deutschsprachigen Raum. Deswegen besteht vor allem in den USA das Potenzial, den Diskurs durch eine größere Anzahl von Accounts und damit höhere Lautstärke zu beeinflussen“,

erklärt Social-Media-Experte Günter Exel im Gespräch mit pressetext.

Die Fan-Accounts des Milliardärs, der im November gegen Donald Trump ins Rennen gehen will, wurden dabei ertappt, die gleiche Nachricht immer wieder auf dessen Twitter-Seite zu posten. Eine oft wiederholte Aussage war „A President is Born: Barbara Streisand sings Mike’s praises“ („Ein Präsident ist geboren: Barbara Streisand singt Mike ihr Lob“).

[mk_ad]

Einige der Accounts wurden permanent verbannt, andere können wieder entsperrt werden, wenn die Betreiber beweisen können, dass es sich wirklich um ihre persönlichen Profile handelt.

„In seinen Nutzungsbestimmungen verbietet Twitter das Betreiben von mehreren Accounts mit überlappenden Einsatzzwecken sowie das koordinierte Posten identischer oder wesensähnlicher Tweets“,

ergänzt Exel.

Viel Geld für Kampagne

Bloomberg setzt in seiner Wahlkampagne stark auf Social-Media-Inhalte und lässt sich dabei nicht lumpen. Laut „Benzinga“ hat das Team des Milliardärs kürzlich etwa 500 Mitarbeiter angeheuert, um regelmäßig im Social Web positive Kommentare zum Kandidaten zu posten.

[mk_ad]

Dafür erhalten sie ein Gehalt von 2.500 Dollar pro Monat. Auf Instagram bezahlt Bloomberg Influencern ebenfalls viel Geld für Memes, die ihm mehr Aufmerksamkeit verschaffen sollen (pressetext berichtete).

Passend zum Thema: Der gefälschte Twitter-Beitrag von Claudia Roth

Quelle: pressetext
Artikelbild: Shutterstock / Von rblfmr


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)