Social Web: Vier von zehn Usern teilen Deepfakes

Achtung: Mimikama warnt vor Deepfakes! 40% der US-Nutzer haben unwissentlich manipulierte Videos geteilt. Bleiben Sie informiert und schützen Sie sich

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Viele Anwender lassen sich trotz Wissen über manipulierte Inhalte immer noch leicht täuschen!

Etwa vier von zehn der US-Social-Media-Nutzer, denen Deepfakes ein Begriff sind, haben schon einmal unwissentlich manipulierte Videos auf Plattformen wie Facebook geteilt. Einer von fünf trifft in sozialen Netzwerken regelmäßig auf solche Inhalte, jedoch lassen sich viele trotzdem von ihnen täuschen, besagt eine Studie der Technischen Universität Nanyang.

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„Technologie entwickelt sich“

„In einigen Ländern sehen wir jetzt schon, wie Deepfakes zu unerlaubter Pornografie, Furcht und Gewalt sowie der Verstärkung von öffentlichem Misstrauen führen. Die Technologie entwickelt sich weiter und es wird immer schwieriger, Fakten von Fiktion zu unterscheiden. Zwar identifizieren Tech-Firmen wie Google, Facebook und Twitter Deepfakes, aber es braucht mehr Anstrengungen, um Bürger über sie aufzuklären“, sagt Studienleiter Saifuddin Ahmed.

Das Forscher-Team hat Umfragen bei jeweils etwa 1.200 Social-Media-Usern in Singapur und in den USA durchgeführt. In den USA wissen 61 Prozent der Befragten über Deepfakes Bescheid, in Singapur 54 Prozent. Von den US-Nutzern haben 39 Prozent schon einmal einen Inhalt geteilt, der sich später als manipuliert herausstellte, in Singapur lag die Zahl bei einem Drittel der Anwender.

Deutlich mehr Deepfakes im Web

Laut den Wissenschaftlern hat die Menge an Deepfakes im Social Web in den vergangenen Monaten massiv zugenommen. Zwar gibt es sowohl in den USA als auch in Singapur Netzwerk-Richtlinien und Gesetze gegen die Verbreitung solcher Inhalte. Jedoch seien vor allem User problematisch, die sie unwissentlich teilen. Eine Studie der „Universiteit van Amsterdam“ hat im August ergeben, dass viele nicht einmal Deepfakes mit niedriger Qualität durchschauen. Ahmed sieht mehr Informationen für User als entscheidend. (Quelle: pte)

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Artikelbild: Shutterstock / Von Mihai Surdu


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