Betrügerische Vorladungen

Immer wieder kursieren im Internet betrügerische E-Mails mit Betreffzeilen wie „Beschwerde eingegangen“, „Vorladung vor Gericht“, „Krim/VER/REG/VORLADUNG/Nr. 07006…-Wichtig“, „Gewährleistung der Rechtsverfolgung“ oder „Vorladung_Nr. XX/0021 / SDPJ / Betreff: ANKLAGE! Diese E-Mails enthalten eine PDF-Datei, die mit zahlreichen Logos von europäischen Polizeibehörden und Interpol, diversen Stempeln und Unterschriften gespickt ist, um einen seriösen Eindruck zu vermitteln.

Screenshot einer gefälschten Vorladung von Europol, dem Europäischen Polizeiamt und Interpol
Screenshot einer gefälschten Vorladung von Europol, dem Europäischen Polizeiamt und Interpol

Missbrauch von Behörden- und Markenlogos

In einigen Fällen werden Behördennamen, Logos, Stempel, Unterschriften und Namen scheinbar willkürlich gemischt oder sogar frei erfunden. Der Missbrauch dieser offiziellen Symbole dient dazu, den Empfänger zu täuschen und den Anschein von Legitimität zu erwecken.

Vorwürfe und Androhungen

Die Betrüger behaupten, der Empfänger habe eine Straftat begangen, darunter Cyberpornografie, Kinderpornografie, Pädophilie, Online-Masturbation, Exhibitionismus, Online-Bestellungen und sexuelle Erpressung. Wer sich nicht innerhalb der gesetzten Frist meldet, muss angeblich mit weiteren Maßnahmen rechnen, einschließlich der Veröffentlichung persönlicher Daten und der Erstellung eines Berichts, durch den auch Familienmitglieder und Freunde von der angeblichen Straftat erfahren könnten.

Die Antwort sollte an eine E-Mail-Adresse wie polizeiermittlerin@gmail.com geschickt werden. Dies ist ein weiterer Hinweis auf den betrügerischen Charakter der E-Mail, da offizielle Behörden keine Gmail-Adressen für die Kommunikation verwenden.

Was Sie tun sollten

Sollten Sie eine solche E-Mail erhalten, öffnen Sie bitte nicht den Anhang und senden Sie keine persönlichen Daten an die angegebenen E-Mail-Adressen. Sollten Sie bereits auf die gefälschte Aufforderung reagiert haben, informieren Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie gegebenenfalls Anzeige. Senden Sie niemals Kopien Ihres Personalausweises an Unbekannte!

Mögliche Zahlungsaufforderungen und Schadsoftware

Denken Sie auch daran, dass nach einer Kontaktaufnahme Zahlungsaufforderungen folgen können. Kommen Sie solchen Zahlungsaufforderungen nicht nach! Außerdem besteht immer die Gefahr, dass Schadsoftware als Anhang mitgeschickt wird. Seien Sie daher sehr vorsichtig, wenn Sie solche E-Mails erhalten.

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