Bereits 2019 kam es zu einer Sicherheitsverletzung bei einem Backup des Musikstreaminganbieters Deezer, das von einem Drittparteipartner veröffentlicht und anschließend in einem beliebten Hackerforum weiter verbreitet wurde.
Have I Been Pwned schreibt dazu auf Twitter:
„Bei Deezer wurden 229 Millionen eindeutige E-Mail-Adressen aus einem Backup von 2019 geknackt und Ende 2022 online geteilt. Die Daten umfassten Namen, IPs, Geburtsdaten, Geschlechter und Standort der Nutzer.“
Statement von Deezer
Der Musikstreamingdienst selbst bestätigt diesen Vorfall und schreibt, dass dieser erst im November 2022 aufgefallen war. Ein Benutzer in den Breached-Hacking-Foren veröffentlichte am 6. November 2022 eine Stichprobe von Daten von 5 Millionen Nutzern. Er behauptet weiters, Daten von über 240 Millionen Nutzern zu haben und diese verkaufen zu wollen.
Mit dem Drittanbieter, durch den es zu diesem Verstoß gekommen war, wurde die Zusammenarbeit 2020 beendet. Durch die Verletzung der Datensicherheit kam es zur Offenlegung nicht-sensibler Daten von Nutzern. Passwörter oder Zahlungsdetails sollen nicht kompromittiert sein.
Sämtliche Sicherheitssysteme seien weiterhin wirksam, es wird jedoch empfohlen, das Passwort zu ändern.
Gegenüber Restore Privacy erklärte Deezer:
„Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst und arbeiten derzeit mit den französischen Datenschutzbehörden zusammen, um die Quelle des Vorfalls zu bestätigen und alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.“
Quelle:
t3n, Deezer, Restore Privacy
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