Fenstersprung in Wien: Was an der Satanisten-Erzählung dran ist
Ein Mädchen sprang bei einer Betreuungsübergabe in Wien aus dem Fenster. Online heißt es, sie floh vor einem Satanisten. Was belegt ist – und was nicht.
Faktenchecks sind das Herzstück unserer Arbeit. Seit 2011 prüft Mimikama virale Behauptungen, Bilder, Videos und Meldungen aus sozialen Netzwerken in Faktenchecks auf ihren Wahrheitsgehalt. Viele dieser Inhalte werden uns direkt von Leserinnen und Lesern geschickt – mit der einfachen Frage: „Stimmt das?“
In dieser Kategorie sammeln wir unsere aktuellen Faktenchecks. Wir analysieren verbreitete Gerüchte, manipulierte Bilder, falsche Zitate oder irreführende Meldungen und ordnen sie mit Quellen und Hintergrundinformationen ein.
Unser Ziel ist dabei immer dasselbe: Orientierung statt Aufregung. Wir zeigen, was tatsächlich hinter einer Behauptung steckt – und warum sich bestimmte Falschmeldungen so schnell verbreiten.
Was wir in unseren Faktenchecks prüfen
Neue Faktenchecks erscheinen laufend, sobald uns neue Inhalte zur Prüfung erreichen oder wir virale Behauptungen aus sozialen Netzwerken überprüfen.
Ein Mädchen sprang bei einer Betreuungsübergabe in Wien aus dem Fenster. Online heißt es, sie floh vor einem Satanisten. Was belegt ist – und was nicht.
Ein viral geteilter Redeausschnitt wird als möglicher KI-Fake angezweifelt. Die Passage stammt laut Originalübertragung tatsächlich von Kermani.
Aktuell kursiert auf Facebook, TikTok, Reddit und weiteren Plattformen erneut ein alter Screenshot. Er soll angeblich belegen, dass deutsche Wasserwerke im Krisenfall Beruhigungsmittel ins Trinkwasser geben würden.
Eine Instagram-Story zeigt einen Mann als angeblichen Mörder. Laut Polizei gibt es keine entsprechende Fahndung.
In sozialen Medien kursieren Beiträge, wonach KI-Unternehmen gebrauchte und seltene Bücher kaufen, scannen und danach vernichten.
Ein angeblicher Truth-Social-Beitrag zeigt Donald Trump gemeinsam mit Jesus Christus, Mahatma Gandhi und John F. Kennedy vor dem Weißen Haus. Der Screenshot wird vielfach für echt gehalten und mit spöttischen oder besorgten Kommentaren verbreitet. Doch für eine Veröffentlichung durch Trump gibt es keinen Beleg.
Nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day verbreitet sich in sozialen Netzwerken das Foto eines angeblichen CSD-Banners. Darauf soll ausgerechnet der mutmaßliche Täter abgebildet sein.
Vier Seiten ohne eigene Inhalte verwalten große politische Gruppen mit fast 700.000 Mitgliedschaften. Unsere Nachrecherche zeigt: Gegründet wurden die Gruppen von Seiten aus einem Vorrat, der 2022 an einem einzigen Tag angelegt wurde – und der auch Gruppen zu Rezepten, Promis und US-Politik baut.
Ein Facebook-Posting erklärt Einschlagkrater zu Geysiren und Plasmasystemen. Die runde Form ist jedoch gut erforscht – und kein Beweis für Vertuschung.
In sozialen Medien kursiert ein Vergleich, der angeblich ein geschöntes White-House-Foto und ein unbearbeitetes Getty-Bild von Donald Trump zeigen soll.
Meta kündigt neues Facebook-Abzeichen an. Es soll echte Nutzer kenntlich machen und den Umgang mit KI-Profilen sowie Betrugsversuchen erleichtern.
Ein Video kritisiert den Ausbau des Bundeskanzleramts. Das Projekt ist real und teuer, mehrere Aussagen sind aber irreführend.
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