17 Tonnen CO2 für die Batterie eines E-Autos: Der Faktencheck!

Elektromotor vs. Verbrennungsmotor. Das ist einer dieser Argumentationskämpfe der Neuzeit. Doch was ist  den 17 Tonnen CO2 für die Batterie eines E-Autos?

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Elektromotor vs. Verbrennungsmotor. Das ist einer dieser Argumentationskämpfe der Neuzeit. Viele Argumente stimmen, manche sind Unsinn. Doch was ist mit den 17 Tonnen CO2 für die Batterie eines E-Autos?

So kennt man es aus einer Behauptung, die häufig genannt wird: In einer schwedischen Studie heißt es, dass die Akkus eines Elektroautos das Klima mit 17,5 Tonnen CO2 belasten.

Diese Behauptung gibt es ebenso in Form eines Sharepics, welches auf Facebook oder auch WhatsApp geteilt wird. Der Inhalt dieses Sharepics lautet:

Für die Produktion der Batterie eines Elektroautos werden 17 Tonnen CO2 in die Umwelt geblasen.

Damit kann man mit einem Diesel-Traktor aus den 60ern 24 Stunden/365 Tage und das die nächsten 50 Jahre um die Kirche fahren und ist immer noch umweltschonender unterwegs als mit dem Elektroauto. [sic]

Optisch tritt das Sharepic in folgender Form auf:

17 Tonnen CO2?
17 Tonnen CO2?

Der Faktencheck

Tatsächlich gibt es zu dieser Zahl eine spannende Geschichte, denn die häufig verwendete Angabe von 17 Tonnen CO2 ist schlichtweg falsch. So hat es Edison-Handelsblatt recherchiert. Bei Edison handelt es sich um ein Nachrichtenportal zu den Themen Smart Living und Neue Mobilität, welches der Handelsblatt Media Group gehört.

Der Artikel beschreibt einen recht interessanten „Stille Post“-Verlauf, wie es zu dieser Zahl gekommen ist und warum die Zahl nun ständig im Raum steht. Edison sagt recht deutlich:

Vorweg: Die Zahl ist falsch. Aber einprägsam. So dass der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Niedersachsenmetall Volker Schmidt sie vergangene Woche nochmal in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung wiederholte. Auch bei einschlägigen Fake-News-Portalen und in den sozialen Medien nutzen sie Elektroauto-Gegner gerne als Argument.

Ausgangspunkt für diese Zahl war laut Edison der schwedische Journalist Johan Kristensson. Diesen hat Edison auf ein Interview gebeten und entsprechend geforscht, wie sich die Beispielzahl des Journalisten anschließend verselbständigt hat.

Der gesamte Artikel um die Entstehung der These „17 Tonnen CO2 für die Batterie eines E-Autos“ ist hier zu lesen:

edison.handelsblatt.com

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