Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor gefälschten Mails im Namen der Postbank, in denen Festgeldverträge angeboten werden.
Zur Zeit versenden Betrüger gefälschte Mails im Namen der Postbank und versuchen so, an Identitäten und Bankdaten zu gelangen.
Erst Anruf, dann Mail
Die Betrugsversuche laufen so ab, dass die Betrüger erst mal telefonisch die Möglichkeit ankündigen, lukrative Festgeldverträge abschließen zu können.
Anschließend werden E-Mails versendet, in denen die Festgeldverträge übermittelt werden.
Die Anrufe erfolgen von der Rufnummer 0228 5500 5536, welche eine echte Postbank-Hotline ist. Die Täter haben diese Rufnummer mittels Call-ID-Spoofing beim Anruf darstellen können. Somit wird den Opfern eine seriöse und vor allem echte Hotline vermittelt. Ruft man diese Hotline an, gelangt man zur Postbank. Auch, wenn man eventuell misstrauisch sein sollte, was das Angebot angeht, so werden die Zweifel hier vermutlich beseitigt, die Opfer fühlen sich sicher.
Die Absende-Mailadresse lautet „r.berger@posttagesgeldbank.de“. Die Domain posttagesgeldbank.de gehört jedoch nicht zur Postbank. Sie ist bei dem Anbieter „godaddy“ registriert und leitet einfach zu einer anderen Seite (z.B. auch zur echten Seite der Postbank) um.
Vermutlich wurde die Domain einzig für den Versand der Mails angemeldet.
Der Wortlaut der Mails kann so aussehen:
„Von: R. Berger [mailto:r.berger@posttagesgeldbank.de]
Betreff: 2021-XXXXX / Frau XXXX / Festgeldvertrag /Sehr geehrte Frau XXXX,
wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und senden Ihnen im Anhang den Festgeldvertrag zu.
Wir bitten Sie die letzte Seite des Vertrages unterschrieben an uns zurückzusenden.
Bezüglich der Zinsauszahlung bitte die gewünschte Ausschüttung ankreuzen.
Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!
Für Fragen und weitere Informationen, stehen wir Ihnen jederzeit unter der Rufnummer +49 (0) 228 5500 5536
E-Mail : r.berger@posttagesgeldbank.deMit freundlichen Güßen
R. Berger“
Mitgesendet wird ein vierseitiger Vertrag, den man ausfüllen soll. Weiters soll man seinen Personalausweis einscannen und in der Antwort mitsenden.
Keinesfalls Vertrag zurücksenden!
Diesem „Angebot“ sollte man keinesfalls nachkommen. Sendet man den Vertrag ausgefüllt, unterschrieben und auch noch mit gescanntem Personalausweis zurück, können die Betrüger mit diesen Daten weiteren Missbrauch betreiben.
Diesen Vertrag sollte man also keinesfalls zurücksenden. Generell sollte man auch keine sensiblen Dokumente wie Ausweispapiere an unbekannte Personen mailen!
Ich habe bereits gesendet, was nun?
Ist man auf die Betrugsmasche hereingefallen, ist es unumgänglich, sofort Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle zu erstatten. Dies ist auch über die Onlinewache möglich.
Wurden in den falschen Verträgen auch Bankdaten angegeben, sollte man seine Bank unverzüglich, direkt und persönlich darüber informieren.
Die Postbank hat für die Meldung gefälschter Mails auch eine Mail-Adresse eingerichtet: missbrauch@postbank.de
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Quelle: LKA Niedersachsen
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