Achtung vor der Windows-Warnung: Infektions-ID 13496587525

Autor: Tom Wannenmacher

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Wie unser Kooperationspartner Watchlist Internet meldet, gibt es im Moment eine erfundene Windows-Fehlermeldung. In erfundenen Fehlermeldungen behaupten Kriminelle, dass fremde Computer mit Schadsoftware befallen seien.

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Ein angeblicher Microsoft-Techniker könne telefonisch Abhilfe schaffen. Dazu fordert er einen Zugang zu dem fremden Endgerät. Er hilft jedoch nicht, sondern stiehlt sensible Daten, erpresst das Opfer und macht bei Nicht-Bezahlung dessen PC unbrauchbar.

Der Betrugsversuch beginnt damit, dass sich während dem Internet surfen ein neues Browserfenster öffnet. Es imitiert einen sogenannten Blue Screen (- bei diesem handelt es sich um eine Fehlermeldung des Betriebssystems Microsoft Windows). Darin warnen Unbekannte davor, der eigene Computer sei mit Adware /Spyware befallen. Damit Computer-Benutzer/innen die unerwünschte Schadsoftware beseitigen können, sollen sie mit einem offiziellen Techniker Kontakt aufnehmen. Wortwörtlich heißt es:

Infektions-ID: 13496587525

Ernsthafte Sicherheitsrisiken wurden ggf. . Ihre persönlichen Fotos, Kreditkartendaten und Passwö rter wurden ggf. beeinträchtigt.
s wird dringend empfohlen, dass sie NICHT weiter Ihren Computer verwenden, bis Sie einen offiziellen Techniker kontaktiert haben. Hre IP ist gg. (xx.xxx.xxx.xxx) genau jetzt ein Ziel.
Bitte rufen Sie diese Nummer so schnell wie möglich an.

GEBÜHRENFREI 07-20881-103

Ein offizieller Techniker wird Ihnen helfen, jegliche Adware / Spyware auf Ihrem Computer zu entfernen.

Was passiert?

Wer die in dem Browserfenster genannte Telefonnummer anruft, gelangt an ein englischsprachiges Gegenüber. Es erklärt, von Microsoft zu sein und teilt mit, dass der Computer Fehlermeldungen an das Unternehmen gesendet habe.


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Aus diesem Grund müsse dieser geschützt werden. Dazu sollen Anrufende ein Programm, wie zum Beispiel TeamViewer, installieren. Dieses ermöglicht es Dritten, Zugriff auf fremde Computer zu erlangen. Sobald die Kriminellen mit dem Gerät verbunden sind, kopieren sie für das Opfer nicht wahrnehmbar sensible Daten, nehmen Einstellungsänderungen vor und fordern die Bezahlung von hohen Geldsummen für ihre vermeintliche Hilfe. Bei Nichtbefolgung der Anweisung machen sie den fremden Computer unbrauchbar.

Wie erkennen Sie den Verbrechensversuch?

  • Im Webbrowser erscheinen normalerweise keine Warnungen darüber, dass Schadsoftware auf dem eigenen Computer installiert ist. Das geschieht allenfalls durch das Betriebssystem oder ein Antivirenprogramm.
  • Der vermeintliche Blue Screen ist in fehlerhaften Deutsch verfasst: „Ernsthafte Sicherheitsrisiken wurden ggf. . Ihre persönlichen Fotos, Kreditkartendaten und Passwö rter wurden ggf. beeinträchtigt.“ Bei einem seriösen Hinweis sollte das nicht der Fall sein.
  • Das angerufene Gegenüber spricht Englisch, obwohl der Kontaktaufnahme eine deutschsprachige Warnung vorangeht.
  • Computer, die mit dem Betriebssystem Microsoft Windows laufen, melden dem Unternehmen nicht, dass er ein Risiko darstellt. Bei dieser Behauptung handelt es sich um eine Erfindung von Verbrecher/innen.
  • Opfer sollen ein Programm installieren, das den unbekannten Personen ermöglicht, Zugriff auf ihren Computer zu erlangen. Das stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar!

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Ignorieren Sie Warnungen, die Sie auffordern, einen Techniker anzurufen, um Hilfe zu erhalten. Dabei handelt es sich um einen Versuch von Kriminellen, Zugriff auf Ihrem Computer zu erlangen und Sie durch das Erbeuten von sensiblen Daten zu erpressen.

Vielen Dank an unseren Kooperationspartner Watchlist Internet für diese Information

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