Premiere für die Menschenaffen im Zoo in San Diego: Sie erhalten einen COVID-19-Impfstoff für Tiere

Vier Orang-Utans und fünf Bonobos wurden im Zoo von San Diego gegen COVID-19 geimpft. National Geographic berichtet, dass dies somit die ersten Tiere sind, die in den USA gegen das Coronavirus geimpft wurden.

Gorillas im Zoo Corona-positiv

Anlass dazu gaben die positiven Corona-Tests bei acht Gorillas im Zoo. Übertragen wurde das Virus durch einen Pfleger, der selbst mit Corona infiziert war.

Die Symptome waren bei manchen leicht, bei anderen gaben sie Grund zur Sorge. Winston, der 49-jährige Silberrücken litt an Herzkrankheiten und einer Lungenentzündung. Nach einer experimentellen Antikörperbehandlung erholte er sich ebenso wie die anderen.

Die Gorillas sind wohlauf, alle haben die Krankheit überstanden und sollen ebenfalls geimpft werden.

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Die Impfung wird allerdings erst in 60 bis 90 Tagen verabreicht. Dabei handelt es sich um eine Empfehlung, was die Wartezeit für eine Impfung nach einer Infektion angeht. Auch ist es abhängig davon, wie gut die Impfung bei den Orang-Utans und Bonobos anschlägt.

Impfstoff für Affen geeignet?

Der für die Affen verwendete Impfstoff des Herstellers Zoetis wurde bereits Katzen und Hunden verimpft. Bei beiden Tierarten stellte sich der Impfstoff als sicher und wirksam heraus. Für Menschen ist dieser nicht vorgesehen.

Niemand konnte sagen, ob der Impfstoff bei Affen wirken oder gar eine nachteilige Immunreaktion auslösen würde.
Nadine Lamberski, Leiterin der Abteilung für Tiergesundheit bei der San Diego Zoo Wildlife Alliance, erklärt:

„Es ist nicht so, dass wir zufällig einen Impfstoff nehmen und ihn einer neuen Art geben. Es werden viele Überlegungen angestellt, es wird viel geforscht – was ist das Risiko, es zu tun, und was ist das Risiko, es nicht zu tun. Unser Motto ist vor allem, keinen Schaden anzurichten.“

Impfstoffe werden generell für einen bestimmten Krankheitserreger und nicht für eine bestimmte Art hergestellt. Somit ist es üblich, einen Impfstoff, der für eine Art getestet und entwickelt wurde, einer anderen zu verabreichen, sagen sowohl Lamberski als auch Mahesh Kumar, Senior Vice President für globale Biologika bei Zoetis. 

[mk_ad]

Das könnte dich auch interessieren: Verbreitetes Video zeigt keine Impf-Nebenwirkung!

Quellen: futurezone.at, National Geographic


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)