Online-Dating: KI zeigt Betrügern rote Karte

Forscher mehrerer britischer Universitäten haben einen neuen Algorithmus entwickelt, der das Leben von Online-Betrügern auf Dating-Webseiten und in Dating-Apps erschweren soll.

Laut den Experten ist es damit bald möglich, schnell und unkompliziert verdächtige Profile aufzuspüren, die von Cyber-Kriminellen angelegt worden sind, um ahnungslosen Nutzern das Geld aus ihrer Tasche zu ziehen. Bei ersten Tests überzeugte die Methode mit einer Fehlerquote von nur einem Prozent.

Technik als „Game-Changer“

„Betrügereien im Bereich des Online-Datings sind ein weitverbreitetes, aber oft auch nicht wirklich weiter verfolgtes Verbrechen, das bei seinen Opfern nicht nur zu enormem emotionalem Leid und Verlegenheit führt, sondern oft auch zu einem erheblichen finanziellen Schaden“,

so Tom Sorell, Professor für Politik und Philosophie an der University of Warwick. Mit seiner Kollegin Awais Rashid habe er sich deshalb einer groß angelegten Initiative verschiedenster Universitäten und Forschungseinrichtungen angeschlossen, die das Ziel verfolgt, derartigen kriminellen Machenschaften im Internet das Handwerk zu legen.

Für diese Zwecke seien moderne Computertechnologien, die auf Künstliche Intelligenz (KI) setzen, ungemein vielversprechende Hilfsmittel.

„Der Einsatz solcher Technik zum Aufdecken verdächtiger Aktivitäten könnte sich als echter Game-Changer erweisen. Dadurch wird sowohl das Aufspüren als auch das Vorbeugen wesentlich schneller, einfacher und effizienter. Ich denke, auf diese Weise lässt sich in Zukunft viel besser sicherstellen, dass die Leute Dating-Angeboten wieder mehr vertrauen können“,

sagt Sorell.

Betrugs-Wahrscheinlichkeit errechnet

Um auf Dating-Seiten gewissermaßen die Spreu vom Weizen zu trennen, mussten die Forscher ihrem Algorithmus zunächst erst einmal beibringen, was ein gefälschtes User-Profil überhaupt ist und über welche spezifischen Charakteristika man dieses erkennen kann.

Hierfür werden beispielsweise verdächtige Anzeichen in den demografischen Daten des entsprechenden Profils genau analysiert, aber auch das hochgeladene Bildmaterial und die geposteten Beiträge. Aus den gesammelten Daten errechnet die KI dann eine individuelle Wahrscheinlichkeit, die angibt, ob ein Betrug vorliegt oder nicht.

Bei ersten Praxistests erreichte der Algorithmus bei der Suche nach Fake-Profilen eine Fehlerquote von rund einem Prozent. Das heißt, bei 100 analysierten Profilen lag die KI gerade einmal falsch, indem sie zum Beispiel ein echtes Profil als falsch auswies.

„Jetzt geht es darum, die Technik noch weiter zu verbessern, sodass sie dann im Laufe der nächsten paar Jahre von den Dating-Anbietern aufgegriffen werden kann, um Betrüger auf ihren Seiten ausfindig zu machen“,

betont Sorell.


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)