Wer von euch hat eine „gelöschte“ E-Mail Adresse? So eine Adresse, die man vor Jahren schon abgemeldet hat und auf die man sich nicht mehr einloggen kann?

Dann aufgepasst: Das österreichische Bundeskriminalamt warnt vor unerlaubten Zugriffen auf persönliche Nutzerkonten im Internet. Besonders betroffen sind derzeit Social Media und Gaming Accounts. Deine eigene, nicht mehr genutzte E-Mail Adresse ist der Schlüssel dazu.

Die Täter nutzen die Tatsache aus, dass persönliche E-Mailadressen bei längerer Nichtbenützung von einigen Providern wieder frei zur Verfügung gestellt werden können. Insbesondere Gratis- Webmailanbieter vergeben derart „verwaiste“ Mailadressen teilweise schon wieder nach sechs Monaten an jeden beliebigen Neukunden.

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Die „verwaisten“ und damit frei gewordenen E-Mailadressen werden mit einem neuen Passwort reaktiviert. Anschließend prüfen die Täter ob die ehemalige Opfermailadresse bei verschiedensten Nutzerkonten im Internet (insbesondere Social Media und Gaming Accounts) noch immer hinterlegt ist.

Wenn das Zutrifft erlangen die Täter über diesen Weg vollen Zugriff auf den jeweiligen Account und können diesen zu Betrugs- oder Erpressungszwecken missbrauchen.

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E-Mail Adresse: Wie kann ich mich schützen?

  • Überprüfen Sie, ob alte, nicht benützte E-Mail Adressen in Ihren Sozialen Netzwerken oder anderen Accounts hinterlegt sind und ändern Sie diese gegebenenfalls auf eine aktuelle Mailadresse.
  • Sollten Sie alte E-Mail Adressen weiterverwenden wollen, reicht es aus, sich von Zeit zu Zeit einzuloggen und Mails zu schreiben, so dass diese vom Anbieter nicht „recycled“ oder gelöscht werden.

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Schritt für Schritt: Zwei Faktor Authentifizierung auf Facebook. Mit dieser Methode benötigen Betrüger mehr als nur das bloße Passwort, welches über die „gebrauchte“ E-Mail Adresse zu bekommen ist.

Bei der Zwei-Stufen-Authentifizierung (auch Bestätigung in zwei Schritten oder Zwei-Faktor-Authentifizierung genannt) handelt es sich um eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahmezum Schutz eines Benutzerkontos. Das bedeutet, man muss zusätzlich zum klassischen Passwort, dem in diesem Fall sog. „Wissen„, im Besitz einer weiteren Login-Komponente sein. Nur wer beide Komponenten hat, also das Wissen und den Besitz hat, kann sich in das betreffende Konto einloggen.

Facebook bietet auch eine Anmeldung in zwei Schritten an. Wir zeigen, wie man diese Einrichtet, erklären aber auch, wo darin ein Problem liegt!

Mehr dazu HIER!

Artikelbild: Shutterstock / PORTRAIT IMAGES ASIA BY NONWARIT


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