Im Report heißt es unter anderem, dass Amazon im Jahr 2021 mehr als 900 Millionen US-Dollar in den Schutz von Marken investierte. 12.000 Mitarbeiter sind laut Amazon mit diesem Thema beschäftigt.

Das Unternehmen spricht von Fortschritten in drei Schlüsselbereichen:

  • Schutz des Amazon-Shops,
  • Tools, die es Rechte-Inhabern ermöglichen, mit Amazon zusammenzuarbeiten, um ihre Marken besser zu schützen,
  • und schwarze Schafe zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Online-Riese verkauft Artikel nicht nur selbst, sondern tritt auch als Plattform für andere Händler auf – für Produktfälscher ist dies eine Möglichkeit, ihre Fake-Artikel in den Amazon-Logistik-Kreislauf zu bringen. Im vergangenen Jahr weitete der Konzern deshalb die Kontrollen beim Einrichten eines Händler-Accounts aus. In den USA, Großbritannien und den EU-Ländern würden Bewerber seit dem Vorjahr persönlich verifiziert. Nach eigenen Angaben will Amazon 2,5 Millionen Versuche, betrügerische Verkaufskonten zu erstellen, gestoppt haben. Davor seien die Piraterie-Konten noch bei sechs Millionen gewesen.

Auch das Angebot bestehender Händler werde automatisiert nach Anzeichen für Produktfälschungen durchforstet. Marken, die von Produktpiraterie betroffen sind, bietet Amazon an, sich zu registrieren und Verletzungen der Markenrechte zu melden. 700.000 Marken nutzen diese bereits, was eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem Jahr davor sei. Durch diese Markenschutz-Tools, haben sich die Meldungen von Urheberrechtsverletzungen im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent verringert.

Drei Millionen gefälschte Produkte hat Amazon nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit Marken- und Strafverfolgungsbehörden identifiziert, beschlagnahmt und entsorgt. Dabei gehe es um Artikel, die die Fälscher in den Logistik-Kreislauf von Amazon bringen wollten, aber auch um Fälle, in denen das Unternehmen mithalf, Lager von Fälschern aufzudecken.

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Quelle: amazon-Presse, Amazon: BrandProtection Report, Presse, Heise, WirtschaftsWoche

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