Vergewaltigung in Arnstadt gab es nicht – Kettenbrief ist ein Fake!

Achtung: Falschmeldung über Vergewaltigung in Arnstadt verbreitet sich! Mimikama klärt auf: Diese schockierende Nachricht ist ein Fake und nicht wahr

💬Warum sollte man Kettenbriefe nicht ungeprüft weiterleiten? Antworten finden Sie im Leitfaden Kettenbriefe erkennen.

„So brutal vergewaltigt, dass man ihr die Gebärmutter raus nehmen musste“.

Seit mehreren Tagen schockiert eine schreckliche Nachricht die Menschen auf Facebook. Eine 14-Jährige soll  auf brutale Weise in Arnstadt vergewaltigt worden sein. So brutal, dass ihr die Gebärmutter entnommen werden musste.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

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Es handelt sich um einen Text, der in Form eines Screenshots auf Facebook und WhatsApp geteilt wird. Die Verteiler dürften jedoch nicht geprüft haben, ob dieser Screenshot und seine Botschaft auch der Wahrheit entsprechen:

Screenshot Mimikama.org
Screenshot Mimikama.org

Die Landespolizeiinspektion Gotha kommt in einem Artikel der Thüringer-Allgemeinen mehrfach zu Wort (Artikel vom 24.04.2019 hier). Diese Worte sind deutlich: Der Kettenbrief ist eine Falschmeldung, diese Tat hat es nicht gegeben.

„Im Bereich der Landespolizeiinspektion Gotha ist keine derartige Straftat angezeigt worden. Es hat im genannten Zeitraum auch keine ähnlich gelagerten Straftaten gegeben“ – Polizeisprecherin Jana Kojer in der Thüriner-Allgemeinen

Weitere Informationen finden sich in dem Artikel „Die Vergewaltigung hat es in Arnstadt nicht gegeben: Tausendfach geteilter Post ist falsch“ der Thüringer-Allgemeinen.

Ähnlichkeiten

Diese Falschmeldungen hat Ähnlichkeit mit einer Falschmeldung aus dem Jahr 2016. Diese Meldung enthielt teilweise sogar identische Elemente und war ebenso eine Falschmeldung:

Screenshot Mimikama.org
Screenshot Mimikama.org


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