Heutzutage sind wir jedoch in vernetzten Datenzentralen unterwegs, und es scheint, dass das Auto neugieriger ist als je zuvor. Die Mozilla Foundation hat einen Blick in die Datenschutzerklärungen der Autohersteller geworfen. Und was sie dabei entdeckt hat, dürfte so manchen Autofahrer schockieren.

Die kuriosesten Entdeckungen

Glauben Sie, dass genetische Informationen oder Ihr Sexualleben nur Sie etwas angehen? Sechs Autohersteller scheinen das anders zu sehen. Und während Nissan vielleicht nicht wirklich wissen will, wie intelligent Sie sind, fragen wir uns, warum solche Begriffe überhaupt in einer Datenschutzerklärung auftauchen. Handelt es sich hier einfach nur um einen Fall von Bürokraten-Humor oder steckt da noch etwas anderes dahinter?

Sex im Robotertaxi – Unbeobachtet, wirklich?

Es mag wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film klingen, aber Menschen haben tatsächlich Sex in selbstfahrenden Taxis, während sie durch die Straßen von San Francisco gleiten. Doch wie „privat“ ist ein solches Erlebnis in einem vernetzten Fahrzeug wirklich?

Daten, die Gold wert sind

Wir sind daran gewöhnt, dass Online-Giganten wie Facebook und Google Daten über uns sammeln. Aber die Tatsache, dass Ihr Auto Daten über Ihre Bewegungen, Gewohnheiten und Vorlieben speichern und verkaufen kann, bringt das Spiel auf eine ganz neue Ebene. Wer hätte gedacht, dass die Auswahl eines Restaurants oder das Vorbeifahren an einem Supermarkt so lukrative Informationen liefern könnte?

Politisches Spiel mit Daten

Die USA haben derzeit keine strengen nationalen Datenschutzgesetze, und das hat weitreichende Folgen. Man denke nur an Google, das die Standortdaten von Abtreibungskliniken und Frauenhäusern löscht. In diesem Umfeld könnte Ihr Auto mehr als nur ein Fortbewegungsmittel sein. Es könnte zu einem Spion werden.

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Fazit: Dein Auto, dein neuer Stalker?

Es ist an der Zeit, sich bewusst zu machen, wie vernetzt und informationshungrig unsere Fahrzeuge geworden sind. Diese „intelligenten“ Maschinen wissen vielleicht mehr über uns, als uns lieb ist. Und während einige dieser Datenschutzerklärungen absurd erscheinen mögen, sollten wir uns fragen: Ist es das wirklich? Oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese „fiktiven“ Sammlungen Realität werden?

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Quelle:

Mozilla Foundation

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)