Auto fährt in Karnevalsumzug; mehrere Verletzte (Update)

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Autor: Tom Wannenmacher

Auto fährt in Karnevalsumzug; mehrere Verletzte
Auto fährt in Karnevalsumzug; mehrere Verletzte

Volkmarsen (Kreis Waldeck-Frankenberg): In Volkmarsen ist ein Auto in den dortigen Rosenmontagsumzug gefahren.

+++Update 24.2.2020 / 19:09 Uhr+++

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und die hessische Polizei ermitteln gegen einen 29-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Volkmarsen der dringend verdächtig ist, am 24.02.2020 gegen 14.45 Uhr mit einem PKW in eine Personengruppe beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen gefahren zu sein. Durch die Kollision mit dem PKW sind nach derzeitigem Stand der Ermittlungen rund 30 Personen – teilweise schwer – verletzt worden. Unter den Verletzten befinden sich auch Kinder. Die Verletzten werden derzeit in den umliegenden Krankenhäusern versorgt. Der Beschuldigte konnte noch vor Ort von der Polizei vorläufig festgenommen werden und befindet sich derzeit aufgrund der Verletzungen, die er im Zusammenhang mit dem Schadensereignis selbst erlitten hat, in ärztlicher Behandlung. Der Beschuldigte soll dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, sobald dies sein Gesundheitszustand zulässt.

Die Ermittlungen – insbesondere zu den Hintergründen der Tat – dauern derzeit an. Insbesondere zum Tatmotiv können derzeit noch keine Angaben gemacht werden; es wird in alle Richtungen ermittelt.

Vorsorglich wurden alle Rosenmontagsumzüge in Hessen beendet.

Für Betroffene wurde im Rathaus in Volkmarsen (Steinweg 29) ein Informationszentrum eingerichtet. Für Fragen und Hinweise wurde unter der Rufnummer 0800/1103333 ein Callcenter eingerichtet.

Sachdienliche Hinweise sowie Foto- und Filmaufnahmen zu dem Vorfall werden über https://polizei-hinweise.de/volkmarsen oder jede Polizeidienststelle entgegengenommen.

gez. Alexander Badle Oberstaatsanwalt
(Quelle)

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Vergangene Meldung / letzter Bericht:

Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und der hessischen Polizei wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts in Volkmarsen

Nach ersten Meldungen soll es mehrere Verletzte geben. Unter den Verletzten befinden sich auch zum Teil schwerverletzte Personen. Darunter sind auch Kinder. Die Polizei ist mit einem großen Aufgebot vor Ort. Der Fahrer des Pkw ist durch Polizeibeamte festgenommen worden. Die Hessenschau schreibt auf Twitter:

Beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Nach ersten Informationen wurden mehr als zehn Menschen verletzt – auch Kinder.

Ebenfalls laut Hessenschau handelt es sich bei den Fahrer um einen 29 Jahre alter Deutschen (vergleiche).

„Ob es sich um einen medizinischen Notfall handelt oder ein technisches Versagen ist oder ob schlimmstenfalls Absicht dahinter steckt, dazu können wir leider gar nichts sagen“, wird laut Deutscher Presseagentur (dpa) ein Polizeisprecher in Kassel zitiert.

Die Polizei bittet darum, keine ungesicherten Meldungen weiter zu verbreiten. Die Ursache, sowie irgendwelche Motive sind zur Stunde noch nicht klar und somit ist alles andere reine Spekulation. Wir werden diesen Artikel ergänzen, sobald weitere gesichterte Informationen veröffentlicht werden.

Die Polizei Nordhessen hat auf Twitter ebenfalls bestätigt:

Eine Person ist mit einem Pkw in den #Rosenmontagsumzug in #Volkmarsen gefahren. Der Fahrer wurde festgenommen. Wir sind mit einem großen Aufgebot vor Ort. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen.

Ferner schreibt die Polizei auf Twitter, dass sie wissen, dass der Wunsch nach umfassenden Informationen groß ist. Die Polizei appelliert jedoch eindringlich an alle, die Bilder oder Videos aus Volkmarsen haben: Halten Sie sich zurück mit Spekulationen; verbreiten Sie keine dieser Aufnahmen.

Weitere Reaktionen

Die Polizei Nordhessen hat mittlerweile bekannt gegeben, dass alle in Hessen stattfindenen Fastnachtsumzüge vorsichtshalber abgebrochen wurden. Dies gilt auch für den ohnehin fast beendeten Umzug in Kiedrich (siehe hier).

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Sobald gesicherte Informationen vorliegen, veröffentlichen wir diese hier.

Quelle: Polizeipräsidium Nordhessen – Kassel
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