Bedrohung Social Engineering
Autor: Tom Wannenmacher
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Der Sachverständigenverband BVS weist zum „Safer Internet Day“ am 8. Februar auf die Gefahren durch „Social Engineering“ im Internet hin. Diese Betrugsmasche ist besonders hinterhältig, denn die Opfer werden in eine Situation gebracht, in der sie freiwillig Geld oder Daten herausgeben.
Betrüger auf dem Gebiet des Social Engineering haben für sich den Mensch als schwächstes Glied der IT-Sicherheit entdeckt. Die Täuschung zielt darauf ab, eine Situation zu schaffen, in der das Opfer glaubt, etwas Richtiges zu tun. Passwörter oder Geld werden freiwillig an die Betrüger ausgehändigt. Erst im Nachhinein, wenn der Schaden schon entstanden ist und die Kriminellen über alle Berge sind, fällt der Betrug auf. Die Opfer sind dann mehrfach gestraft: Neben dem Verlust von Geld wiegen Vertrauensbruch und Schamgefühle schwer.
Professor Holger Morgenstern, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Technik, Systeme und Anwendungen der Informationsverarbeitung sowie Computerforensik, sagt: „Social Engineering ist eine der größten Gefahren im Internet. Man kann Sicherheits-IT installieren, wie man will – wenn der Mensch manipuliert wird, nutzt das alles nichts. Deshalb beschäftigen wir uns in der Forschung verstärkt mit der Verbindung von IT-Sicherheit und Cyberpsychologie.“
Der BVS rät:
- Niemals auf Nachfrage hin Passwörter offenlegen, weder im beruflichen noch im privaten Kontext.
- Kritisch bleiben: Überweisen Sie niemandem einfach so Geld. „Heiratsschwindler“ und „Enkeltrick“ gibt es auch in der Onlineversion. Im Zweifel ziehen Sie einen Vertrauten hinzu oder fragen bei der Polizei um Rat.
- Lassen Sie sich nicht unter zeitlichen oder emotionalen Druck setzen, sondern hinterfragen Sie die Situation: Würde sich Ihr Enkelkind/ Freund/ Arbeitskollege wirklich mit einer finanziellen Notlage online bei Ihnen melden?
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