Betrüger bedienen sich eines gemeinen WhatsApp-Hacks, um deine Daten abzugreifen.

Bist du dir sicher, dass deine WhatsApp-Daten geschützt sind? Öffne keine unbekannten GIFs und nutze Tipps von Mimikama zum Schutz deiner Privatsphäre

💬Woran erkennt man WhatsApp-Betrug wie den „Hallo Mama"-Trick? Antworten finden Sie im Leitfaden WhatsApp-Betrug.

Erneut Sicherheitslücke bei WhatsApp. Durch Benutzen von WhatsApp-GIFs können Fremde in Chats mitlesen.

Betrüger bedienen sich eines gemeinen WhatsApp-Hacks, um deine Daten abzugreifen. – Das Wichtigste zu Beginn:

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Eine Sicherheitslücke im Messenger erlaubt es Angreifern, beim Öffnen von WhatsApp-GIFs Zugriff auf Speicherbereiche am Smartphone zuzugreifen. Ein Code wird implementiert, der Informationen und Chatverläufe einsehbar macht.

Zugriff nach Öffnen von WhatsApp-GIFs

Potenzielle Angreifer haben die Möglichkeit, auf Nachrichten und Dateien zuzugreifen und somit mitzulesen. Um das zu ermöglichen, reicht es aus, ein WhatsApp-GIF zu öffnen.

Um ein GIF zu öffnen, muss WhatsApp die darin enthaltenen Bilder auf das Smartphone laden. Hierfür wird ein Befehl gesendet, der es eben erlaubt, Speicherplatz zu öffnen. Der Code „free()“ wird gestellt. Bei dem aktuellen Fehler – einem sogenannten „Double-free-Bug“ – wird dieser zweifach gestellt, somit wird WhatsApp „verwirrt“, denn die mehrfach angeforderte Speicher-Freigabe ist im Programm nicht definiert. Dies hat zur Folge, dass keine Sicherheitsmechanismen mehr greifen, wenn dies nötig wird.

Die schädliche Datei kann über eine bereits manipulierte App auf das Smartphone gelangen. Sie könnte allerdings auch als WhatsApp-GIF in einer Nachricht versendet werden. Hat man die Datei geöffnet, schreibt diese einen eigenen Code in das Programm, was zur Folge hat, dass sämtliche Informationen und Chatverläufe sichtbar gemacht werden.

Sicherheitslücke geschlossen

Der Sicherheitsforscher mit dem Synonym „Awakened“ machte Facebook auf diesen Bug aufmerksam. Kurz darauf wurde die Sicherheitslücke geschlossen.

Smartphones mit Android-Versionen bis einschließlich 2.19.243 sind von dieser Schwachstelle betroffen. Nach dieser Version wurde der Programmfehler beseitigt.
Dieser Fehler erlaubt es, unter Umständen Speicherbereiche durch externe Inhalte zu ersetzen. So könnte eine schädliche Datei über eine bereits manipulierte App auf das Smartphone gelangen, sie könnte allerdings auch als  GIF in einer Nachricht versendet werden.

Umso wichtiger ist es daher, den Messenger immer auf den neuesten Stand zu bringen, um derartige Zugriffe zu vermeiden.

Ab Version 2.19.244 ist WhatsApp gegen „Double-Free“-Angriffe geschützt.

Quelle: futurezone.de / Merkur.de
Artikelbild: Mimikama


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