Nach den 3-G-Regeln müssen die Menschen nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet wurden. Aber es gibt immer noch Menschen, die nicht geimpft sind, und Betrüger wollen dies ausnutzen, indem sie gefälschte Impfpässe mit Covid-Aufklebern zum Kauf anbieten.

Nach Zeugenhinweisen auf den Verkauf von gefälschten Impfpässen wurden einem Zivilbeamten am Freitagabend (15. Oktober) auf einem Supermarktparkplatz zwei Impfpässe zum Verkauf angeboten. Zwei Betrüger wurden vorläufig festgenommen, Herstellungsgegenstände und mutmaßlich Blanko-Impfpässe wurden sichergestellt.

Durch einen Zeugen wurde die Polizei Essen auf ein Onlineinserat für Impfausweise mit Covid-Aufklebern aufmerksam gemacht. Daraufhin positionierten sich zivile Einsatzkräfte auf dem verabredeten Supermarktparkplatz. Gegen 19 Uhr näherten sich zwei Männer in einem Fahrzeug. Der Beifahrer ging unaufgefordert auf einen Zivilbeamten zu und bot ihm zwei Impfpässe zum Verkauf an. Um die gute Qualität der Pässe zu bewerben, zeigte der 29-jährige Essener mit deutscher Staatsbürgerschaft mehrere Chatverläufe von vermeintlich zufriedenen Kunden vor. Anschließend überreichte er dem Polizisten einen Impfpass.

Durch die Zivilkräfte erfolgte nach der Übergabe der Zugriff, der 29-Jährige Verkäufer und sein 21-jähriger Komplize (deutsche und türkische Staatsbürgerschaft, wohnhaft in Essen) wurden vorläufig festgenommen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnten die Einsatzkräfte mehrere gestempelte und unterschriebene Impfausweise mit Covid-Aufklebern sicherstellen. Zudem wurden ein Stempel mit der Aufschrift „Impfzentrum Essen“, Blanko-Etiketten, zwei Schreckschusswaffen und ein fünfstelliger Bargeldbetrag aufgefunden und sichergestellt.

Durch die Staatsanwaltschaft Essen wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen erwirkt. Die Durchsuchungen fanden noch im Laufe des Abends statt. Hierbei wurden weitere mutmaßliche Blanko-Impfpässe, Etiketten und ein weiterer Stempel mit der Aufschrift „Impfzentrum Essen“ aufgefunden und sichergestellt.

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Im Anschluss an die Durchsuchungsmaßnahmen wurden die beiden Essener, die beide einen festen Wohnsitz haben, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Essen aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Quelle: PP / Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
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