Aktuell berichtet die „Watchlist Internet“ über eine neue Masche, bei der Betrüger am Telefon vorgeben, Amazon-Mitarbeiter:innen zu sein und behaupten, dass Ihr Amazon-Konto gehackt wurde.

Diese Personen erzählen Ihnen, dass es verdächtige Bestellungen auf Ihrem Konto gibt und bieten an, diese zu stornieren und Ihr Konto zu schützen. In Wahrheit handelt es sich jedoch um eine Betrugsmasche.

Die Betrüger versuchen, an Ihr Geld, Ausweiskopien und Zugangsdaten für Ihr Amazon-Konto zu gelangen. Seien Sie daher vorsichtig, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten und geben Sie niemals persönliche Informationen preis, ohne die Identität der Person am anderen Ende der Leitung zu verifizieren.

So funktioniert der „Amazon“-Betrugstrick:

  1. Ihr Telefon läutet und angeblich ist am anderen Ende ein Amazon-Mitarbeiter oder eine Amazon-Mitarbeiterin.
  2. Diese Person teilt Ihnen mit, dass in Ihrem Amazon-Konto ungewöhnliche Bestellungen entdeckt wurden und es scheint, als ob Ihr Konto gehackt worden ist.
  3. Um die verdächtigen Bestellungen, die einen Wert von 500 Euro oder mehr haben, zu stoppen, hat Amazon sie angeblich auf „hold“ gesetzt und nicht ausgeführt. Daher können Sie sie in Ihrem Konto nicht sehen – das wird zumindest behauptet.
  4. Nun soll Ihr Konto gesichert und die Bestellungen endgültig gelöscht werden. Die Person am Telefon bietet Ihnen dabei Hilfe an. Sie werden aufgefordert, eine Fernwartungssoftware wie AnyDesk oder TeamViewer herunterzuladen. Durch den Download erhalten die Betrüger Zugang zu Ihrem Gerät.
  5. Anschließend sollen Sie sich bei Ihrem Amazon-Konto anmelden, wodurch die Betrüger Ihre Zugangsdaten abfangen können. Danach werden Sie aufgefordert, sich bei Ihrem Bankkonto anzumelden. Die Täter versuchen dann, Sie durch falsche Behauptungen dazu zu bringen, Zahlungen freizugeben. Oftmals verlangen sie auch Kopien von Ausweisen oder Fotos von Kreditkarten.

Ich bin diesem Betrug zum Opfer gefallen – Welche Maßnahmen kann ich ergreifen?

  • Sobald Sie feststellen, dass Sie Zahlungen autorisiert oder Bankinformationen weitergegeben haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihre Bank. Mit etwas Glück besteht die Möglichkeit, die überwiesenen Beträge zurückzubekommen.
  • Lassen Sie sofort Ihre Kreditkarte sperren, wenn Sie ein Bild davon versendet haben.
  • Ändern Sie unverzüglich Ihre Passwörter.
  • Deinstallieren Sie die auf Ihrem Gerät installierten Programme. Es besteht die Gefahr, dass die Täter Spionage-Software eingeschleust haben. In diesem Fall sollten Sie Ihr Gerät komplett neu aufsetzen.
  • Informieren Sie Amazon über den Betrugsversuch. Senden Sie Ihren Erfahrungsbericht an stop-spoofing@amazon.com.
  • Erstatten Sie bei der Polizei Anzeige.

Quelle: Watchlist Internet

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