Gefahren für Kids nehmen durch schnelles Web und günstige Geräte zu
Sehr einfacher Zugang zu günstigen Smartphones und eine schnelle Internetverbindung führen zu einem besorgniserregenden Trend: einer Zunahme von On-Demand-Live-Streaming von Content mit sexuellem Missbrauch von Kindern im Internet.
Das zeigt eine aktuelle Studie der Wohltätigkeitsorganisation WeProtect.
Streams so günstig wie nie
Die Forschungsarbeit wurde mit Daten von Interpol, dem US-Justizministerium, der britischen National Crime Agency und dem schwedischen Software-Unternehmen NetClean erstellt.
„Es war noch nie einfacher, Kinder online zu misshandeln. Akuelle Technologien bieten Straftätern einen beispiellosen Zugang zu Opfern, neue Fähigkeiten und mehr Selbstvertrauen, um Kinder massenhaft zu missbrauchen“,
erklärt Joanna Shields von WeProtect. Die Studie zeigt, dass die Kosten für den Zugang zu einem Live-Video-Stream von Kindesmisshandlung auf nur 15 Dollar von etwa 50 Dollar vor ein paar Jahren gesunken sind.
Außerdem gebe es nahezu „eine Epidemie von jungen Menschen, die sexuelle Bilder von sich selbst teilen“, so Shields.
„Es gibt ein merkwürdiges Phänomen, bei dem junge Leute sich gegenseitig durch Messaging austesten und Bilder austauschen, bevor sie sich überhaupt auf ein Date machen.“
Die Studie hebt auch hervor, dass ein System des kanadischen Kinderschutzzentrums zur automatischen Erkennung von Missbrauchsbildern im Internet – Project Arachnid genannt – weltweit 80.000 Bilder jeden Monat identifiziert.
Aus wirtschaftlicher Verzweiflung
Die Verbreitung von Fotos der sexuellen Ausbeutung von Kindern ist den Researchern zufolge durch die Technologie enorm gestiegen.
Im Jahr 1990 berichtete die Internet Watch Foundation, dass schätzungsweise 7.000 Bilder im Vereinigten Königreich im Umlauf seien. Im Jahr 2017 war es nicht ungewöhnlich, dass die Polizei Hunderttausende Bilder von Einzelpersonen beschlagnahmte.
Zudem seien es nicht selten auch Eltern, die ihren Kindern die Ausbeutung über das Internet anbieten.
„Es fühlt sich für sie nicht wirklich wie Missbrauch an, weil niemand berührt wird“,
kritisiert Shields.
„Die Mutter nimmt dann das Geld und hat das Gefühl, dass sie ihre Kinder ernähren kann. Das ist wirtschaftliche Verzweiflung.“
Den Forschern zufolge würden die weltweit größten Unternehmen der Internetbranche noch immer viel zu wenig tun, um Kinder zu schützen.
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

