Blaumeisen sterben an einer bakteriellen Infektion

Ein Moment Ihrer Zeit für die Wahrheit.

In einer Welt voller Fehlinformationen und Fake News ist es unser Auftrag bei Mimikama.org, Ihnen zuverlässige und geprüfte Informationen zu liefern. Tag für Tag arbeiten wir daran, die Flut an Desinformation einzudämmen und Aufklärung zu betreiben. Doch dieser Einsatz für die Wahrheit benötigt nicht nur Hingabe, sondern auch Ressourcen. Heute wenden wir uns an Sie: Wenn Sie die Arbeit schätzen, die wir leisten, und glauben, dass eine gut informierte Gesellschaft für die Demokratie essentiell ist, bitten wir Sie, über eine kleine Unterstützung nachzudenken. Schon mit wenigen Euro können Sie einen Unterschied machen.

Stellen Sie sich vor, jeder, der diese Zeilen liest, würde sich mit einem kleinen Beitrag beteiligen – gemeinsam könnten wir unsere Unabhängigkeit sichern und weiterhin gegen Fehlinformationen ankämpfen.

So kannst Du unterstützen:

PayPal: Für schnelle und einfache Online-Zahlungen.
Steady oder Patreon: für regelmäßige Unterstützung.

Autor: Claudia Spiess

Blaumeisen sterben an einer bakterielle Infektion
Blaumeisen sterben an einer bakterielle Infektion

Meisen zeigen sich vor ihrem Tod apathisch und mit Atemproblemen. Die Ursache ist ein Bakterium, das eine Lungenentzündung hervorruft.

Blaumeisen sterben an einer bakterielle Infektion – Das Wichtigste zu Beginn:

In Deutschland mehren sich Fälle an Meisensterben. Nun wurde die Ursache geklärt – ein Bakterium ruft bei den Meisen eine Lungenentzündung hervor. Das NABU bittet um Mithilfe.

Meisensterben nach bakterieller Infektion

In den vergangenen Wochen wurde in Deutschland vermehrt beobachtet, wie Meisen krank wirkten und kurz darauf starben.

Laboruntersuchungen ergaben nun, dass das Bakterium Suttonella Ornithocola eine Lungenentzündung bei den Meisen hervorruft. Dieses Bakterium ist für Menschen und Haustiere ungefährlich.
Das Bakterium ist seit 1996 bekannt und wurde erstmals in Großbritannien beschrieben.

Das NABU bittet um Meldung kranker oder toter Meisen sowie das Einsenden von Proben zur weiteren Untersuchung, um die Ausbreitung und Auswirkung der Krankheit zu analysieren.
Betroffen seien vor allem Blaumeisen. Einzelne Fälle tauchen auch bei Kohlmeisen oder anderen kleinen Singvögeln auf.

[mk_ad]

Symptome

Kranke Vögel wurden meist in der Nähe von Futterstellen beobachtet. Die Blaumeisen saßen apathisch und aufgeplustert auf dem Boden und unternahmen keine Fluchtversuche, wenn Menschen sich näherten.
Die Vögel hätten Atemprobleme, ihre Augen wirken verklebt, das Kopfgefieder ist teilweise ausgefallen. Sie konnten kein Futter mehr aufnehmen, da sie scheinbar nicht mehr schlucken konnten. Bei einigen Meisen wirkte es, als hätten sie mächtigen Durst.

Fütterung einstellen

Die Krankheit wird vor allem an Orten übertragen, wo viele Vögel zusammenkommen. Das NABU rät daher, die Fütterung wie das Bereitstellen von Tränken einzustellen, sobald man kranke Vögel beobachten kann.

Um eine Erholung der betroffenen Vogelbestände herbeizuführen, sollen den überlebenden Vögeln optimale Bedingungen für die bevorstehende Brutzeit geboten werden. Dies erreicht man am ehesten durch naturnahe und sehr vogelfreundliche Gärten.

Beobachtungen melden

Das NABU hat ein Formular auf deren Webseite eingerichtet, über das man kranke oder vermutlich an einer Krankheit verstorbene Blaumeisen melden kann.
Bei Einreichung über das Formular sollte man möglichst genaue Angaben zu Fundort, Funddatum und genaue Angaben zu den Symptomen der Vögel machen, um das NABU bei der Analyse der Ausbreitung der Krankheit zu unterstützen.
Mit toten Vögeln sollte man immer vorsichtig umgehen, da diese möglicherweise auch an anderen Krankheiten gestorben sein und oft mehrere Pathogene in sich tragen könnten.

Zwischenzeitlich wurden innerhalb von nur 12 Tagen bereits 13.800 Fälle über etwa 26.000 Vögel gemeldet. Wie sehr die Meisenbestände durch die Krankheit betroffen sind, wird sich durch die Ergebnisse der NABU-Gartenvogelzählung im Mai zeigen.

Verbreitung der Krankheit

Aktuell erkennt man eine Häufung von Krankheitsfällen vom Saarland und Rheinland-Pfalz über den Süden Nordrhein-Westfalens und Hessen bis nach Thüringen. Ein weiterer Schwerpunkt lässt sich im nördlichen Nordrhein-Westfalen und dem westlichen Niedersachsen feststellen. Jedoch erreichte der Erreger auch Regionen mit einer geringeren Melderate wie zum Beispiel Brandenburg.

Auch andere Krankheiten führen zum Sterben von Vögeln. In einem großen Teil Ost- und Süddeutschlands zeichnet sich eine andere Krankheit ab, von der vor allem Finkenvögel betroffen sind.

Quelle: nabu.de
Artikelbild: Shutterstock / Von pixelklex
Unterstützen 🤍

FAKE NEWS BEKÄMPFEN

Unterstützen Sie Mimikama, um gemeinsam gegen Fake News vorzugehen und die Demokratie zu stärken. Helfen Sie mit, Fake News zu stoppen!

Mit Deiner Unterstützung via PayPal, Banküberweisung, Steady oder Patreon ermöglichst Du es uns, Falschmeldungen zu entlarven und klare Fakten zu präsentieren. Jeder Beitrag, groß oder klein, macht einen Unterschied. Vielen Dank für Deine Hilfe! ❤️

Mimikama-Webshop

Unser Ziel bei Mimikama ist einfach: Wir kämpfen mit Humor und Scharfsinn gegen Desinformation und Verschwörungstheorien.

Abonniere unseren WhatsApp-Kanal per Link- oder QR-Scan! Aktiviere die kleine 🔔 und erhalte eine aktuelle News-Übersicht sowie spannende Faktenchecks.

Link: Mimikamas WhatsApp-Kanal

Mimikama WhatsApp-Kanal

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.


2) Einzelne Beiträge (keine Faktenchecks) entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und
wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)


Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum

INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE

Kämpfe mit uns für ein echtes, faktenbasiertes Internet! Besorgt über Falschmeldungen? Unterstütze Mimikama und hilf uns, Qualität und Vertrauen im digitalen Raum zu fördern. Dein Beitrag, egal in welcher Höhe, hilft uns, weiterhin für eine wahrheitsgetreue Online-Welt zu arbeiten. Unterstütze jetzt und mach einen echten Unterschied! Werde auch Du ein jetzt ein Botschafter von Mimikama

Mehr von Mimikama

Mimikama Workshops & Vorträge: Stark gegen Fake News!

Mit unseren Workshops erleben Sie ein Feuerwerk an Impulsen mit echtem Mehrwert in Medienkompetenz, lernen Fake News und deren Manipulation zu erkennen, schützen sich vor Falschmeldungen und deren Auswirkungen und fördern dabei einen informierten, kritischen und transparenten Umgang mit Informationen.