Stellen Sie sich vor, Sie scrollen durch Ihren Facebook-Feed und entdecken ein Angebot, das zu gut erscheint, um wahr zu sein: Ein kostenloser Camper, scheinbar ein Geschenk eines auswandernden Paares an eine bedürftige Familie. Die Verlockung ist groß, der Hintergedanke jedoch eine skrupellose Falle. Dieses Phänomen, bekannt als der „Auswanderer-Trick“, hat sich als eine neue Masche im Bereich des Online-Betrugs etabliert.

Hier eine Auswahl an Posts auf Facebook:

Der Camper-Betrug auf Facebook - Screenshot
Der Camper-Betrug auf Facebook – Screenshot
Der Camper-Betrug auf Facebook - Screenshot
Der Camper-Betrug auf Facebook – Screenshot
Der Camper-Betrug auf Facebook - Screenshot
Der Camper-Betrug auf Facebook – Screenshot
Der Camper-Betrug auf Facebook - Screenshot
Der Camper-Betrug auf Facebook – Screenshot

Wie der Betrug mit den Campern funktioniert

Die Betrüger agieren geschickt: Sie erstellen professionelle, ansprechende Posts und nutzen dabei die Nächstenliebe als Köder. Oft sind die Kommentarfunktionen deaktiviert, um Diskussionen und eventuelle Warnungen anderer Nutzer zu unterbinden.

Die Masche mit dem Mitgefühl

Die Posts formulieren das Angebot als eine Art karitative Geste: „Wir sind ins Ausland gezogen und benötigen den Camper nicht mehr, bitte kümmern Sie sich gut darum.“

Der Camper-Betrug auf Facebook - Screenshot
Der Camper-Betrug auf Facebook – Screenshot

Doch antwortet man auf die angegebene E-Mail-Adresse, beginnt eine perfide Abzocke. Die Betrüger fordern Vorauszahlungen für angebliche Transportkosten oder ähnliches – Geld, das man nie wieder sieht.

Schutzmaßnahmen gegen den Betrug

Um sich vor solchen Betrügereien zu schützen, empfiehlt es sich, stets skeptisch zu sein bei Angeboten, die zu schön wirken, um wahr zu sein. Überprüfen Sie die Glaubwürdigkeit von Profilen, melden Sie verdächtige Aktivitäten und ziehen Sie im Zweifelsfall die Polizei hinzu.

Fragen und Antworten zum Thema Sicherheit

  1. Wie kann ich erkennen, ob ein Facebook-Post seriös ist?
    Seriöse Angebote haben in der Regel ein gut gepflegtes Profil mit echten Interaktionen und verifizierten Informationen. Misstrauen Sie neuen Profilen ohne Freunde oder mit deaktivierten Kommentarfunktionen.
  2. Was sollte ich tun, wenn ich auf einen Betrugsversuch gestoßen bin?
    Melden Sie den Post und das Profil direkt bei Facebook. Informieren Sie Freunde und Familie über solche Betrugsmuster und erstatten Sie gegebenenfalls Anzeige bei der Polizei.
  3. Sind solche Betrugsfälle nur auf Facebook zu finden?
    Nein, ähnliche Betrugsszenarien können auf verschiedenen Online-Plattformen auftreten, besonders auf Verkaufsplattformen und in Kleinanzeigenmärkten.
  4. Was sind die häufigsten Tricks von Online-Betrügern?
    Betrüger nutzen oft emotionale Geschichten, unglaubliche Angebote und anonyme Profile, um ihre Opfer zu täuschen. Vorauszahlungen ohne direkten Kontakt oder verdächtig niedrige Preise sollten als Warnsignale dienen.

Indem wir diese Warnzeichen erkennen und entsprechend handeln, können wir uns und unsere Mitmenschen vor solchen Betrügereien schützen.

Weitere Informationen und Hilfe finden Sie in unserem Mimikama Newsletter und bei unseren Online-Vorträgen.

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)