„Fake News Immunity Chatbot“ lehrt kritisches Denken und Entlarven von Fehlinformation

Forscher der University of Liverpool haben mit dem „Fake News Immunity Chatbot“ eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die Anwendern beim Erkennen von Fehlinformation im Netz hilft. Anhand der Theorien der griechischen Philosophen Sokrates, Aristoteles und Gorgias können sie lernen, Inhalte kritisch zu betrachten.

„Chatbot proaktiv nutzen“

„Der Chatbot ist ein guter Ansatz gegen Fehlinformation, aber Menschen müssen auch dazu bereit sein, ihn proaktiv zu nutzen. Viele Internet-Nutzer suchen nur nach der Bestätigung ihrer Meinung und wollen nicht hören, dass sie falsch liegen. Fake News haben deshalb oft deutlich größere Reichweite als ihre Aufklärung“,

gibt Social-Media-Experte Felix Beilharz auf Nachfrage von pressetext zu bedenken.

[mk_ad]

Auf der kostenlos zugänglichen Website kommunizieren User durch Textnachrichten mit einem Chatbot, der ihnen verschiedene Artikel zum Thema Coronavirus anbietet. Sie müssen dann bewerten, ob sie diese Inhalte für akkurat oder für Fehlinformation halten. Das System sagt ihnen schließlich, ob sie mit ihrer Einschätzung richtig liegen.

„Vor allem für jüngere Menschen ist ein Chatbot eine gute Lernmöglichkeit. Sie sind es gewohnt, mit kurzen Textnachrichten zu kommunizieren.

Darum werden sie in diesem Fall dort abgeholt, wo sie sind. Sie können so auch unterwegs auf dem Smartphone lernen, indem sie kleine Informations-Häppchen aufnehmen“,

so Digitalisierungsexperte Thomas R. Köhler gegenüber pressetext.

Lernen nach Gamification-Prinzip

Nicht nur absichtlich irreführende Artikel tauchen im Chat auf. Auch in ihrer Darstellung fehlerhafte Meldungen sind darin zu finden. Damit die Nutzer selbst lernen, wie sie Fake News erkennen, lehrt sie das System die Theorien griechischer Philosophen.

Aristoteles erklärt ihnen Trugschlüsse, Sokrates die Notwendigkeit, alles zu hinterfragen. Gorgias zeigt, wie populäre Meinungen bestritten werden müssen.

Der Fake News Immunity Chatbot funktioniert nach dem Gamification-Prinzip. Je besser sich User beim Erkennen der Fake News schlagen, desto mehr Punkte sammeln sie. Die Forscher hoffen, mit der Anwendung das kritische Denken zu fördern und Menschen weniger anfällig für Manipulation zu machen.

Momentan ist der Chatbot nur auf Englisch verfügbar.

Das könnte auch interessieren: WhatsApp Faktenprüfer Chatbot

Quelle: pressetext
Artikelbild: sdecoret / Shutterstock


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)