Corona-Tests an Babys – Fakt oder Fake?

Achtung: Corona-Test an Babys? Mimikama klärt auf! In einem Video sieht man, wie es tatsächlich durchgeführt wird. Informiere dich über die Wahrheit

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In einem Video sieht man, wie an einem Baby mittels Teststäbchen ein Corona-Test durchgeführt wird.

Auch für Erwachsene sind Corona-Tests, die mittels Nasenabstrich durchgeführt werden, nicht wirklich angenehm. In dem Video sieht man aber, wie dieser Test an einem Baby durchgeführt wird. Gibt es das? Ja, das gibt es!

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Hier ein Screenshot aus dem YouTube-Video:

Der Nasenabstrich bei dem Baby
Der Nasenabstrich bei dem Baby, Quelle: YouTube

Ja, es gibt extra Teststäbchen für Kleinkinder und Babys

Wie der Kinderarzt Jakob Maske, Sprecher des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte, der Seite „Baby und Familie“ (siehe HIER) erklärt, ist das Verfahren bei Kindern das gleiche wie bei Erwachsenen.

So muss das Kind oder das Baby für einen Rachenabstrich den Mund weit öffnen und die Zunge herausstrecken. Der Arzt streicht dann mit einem langen Stäbchen mit feuchtem Watte- oder Schaumstoffkopf (Virustupfer) über die Rachenwand ganz hinten in der Mundhöhle.

Für einen Nasenabstrich wird das Stäbchen durch ein Nasenloch ebenfalls bis zur hinteren Rachenwand geschoben und der Kopf des Tupfers über die Schleimhaut gedreht.

Für die Nasenlöcher von Kleinkindern und Babys gibt es dafür besonders dünne und flexible Teststäbchen.

Kinderarzt Jakob Maske erklärt weiter, dass der Nasenabstrich natürlich unangenehm sein kann und dabei oft ein Würgereiz ausgelöst wird. Sehr selten kann es auch zu Verletzungen der Nasenscheidenwand oder der Mandeln kommen, welche zwar stark bluten können, jedoch schlimmer aussehen, als sie sind; sie seien harmlos.

Juristisch gesehen müssen Kinder und Babys übrigens nur getestet werden, wenn das Gesundheitsamt es anordnet oder ein Arzt es für notwendig hält – es gibt also keine allgemeine Testpflicht.

Fazit

Ja, solche Corona-Tests gibt es auch für Kleinkinder und Babys. Die Teststäbchen sind besonders dünn und flexibel, sind also nicht so dick und steif wie die Teststäbchen für Erwachsene. Unangenehm ist dies natürlich trotzdem auch für Babys, ein wirklicher Aufreger aber, wie manche behaupten („Die Kinder werden traumatisiert!!!“), ist dies aber nicht.

Quellen: Baby und Familie, BR
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