Coronavirus macht Medien hysterisch

Autor: Andre Wolf

Artikelbild Coronavirus macht Medien hyterisch: Shutterstock / Von rogistok
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In dem Podcast „Fragen wir doch!“ kommt der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar zu Wort und beschreibt die Situation zum Coronavirus als durch Medien dramatisiert.

Wenn alle Klopapier kaufen, Masken tragen und meinen, nicht mehr reisen zu dürfen, dann nimmt man selbst an, dass man dieses auch tun müsse. Auch wenn es falsch ist. Und das ist aktuell beim Coronavirus der Fall meint Wissenschaftsjournalist Yogeshwar.

In dem Podcast „Fragen wir doch!“ kritisiert Ranga Yogeshwar das unreflektierte Verhalten vieler Menschen in Bezug auf das Coronavirus. Dabei zielt er aber auch auf Medien, die mit einer übertriebenen Berichterstattung eine Hysterie ausbrechen ließen.

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Menschen werden von Veranstaltungen ausgeschlossen, andere wiederum stehlen medizinisches Material aus Krankenhäusern. Die hysterische Situation zum Coronavirus in Deutschland sorgt für irrationales Verhalten.

Das alles erklärt Yogeshwar. Er sieht in der Gesamtsituation einen Nährboden, auf dem es sehr schwerfällt, mit Vernunft noch dagegen zu halten. Der Podcast aus der Serie „Fragen wir doch“ dauert nicht ganz 30 Minuten:

Coronavirus: Falschmeldungen und Hysterie

Wir haben in den letzten beiden Wochen ebenfalls beobachten können, dass Social Media, aber auch Medien um Schlagzeilen und auch Aufmerksamkeit ringen.

Nahezu jeder einzelne neue Coronavirus-Fall wird berichtet, gleichzeitig wird kaum darüber geschrieben, wie viele Menschen bereits genesen sind, bzw. wie mild viele Fälle verlaufen.

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Man bekommt teilweise den Eindruck, dass bis hin zu kleinsten Lokalzeitung Medien darauf warten, „endlich“ über den eigenen Coronafall berichten zu können, um (Klick-)Auflage zu machen. Es wirkt, als würde man sich apokalyptische Szenarien herbeisehnen, um dramatische Schlagzeilen bieten zu können.

So wie beispielsweise eine Zeitung mit „Jetzt ist es passiert“ auf Facebook titelt, als ein Deutscher aufgrund des Coronavirus verstorben ist. Abgesehen davon, dass der Mann sich in Ägypten befand und keine Informationen über Vorerkrankungen gemacht werden, liest sich der Aufmacher wie ein fehlendes Puzzlestück in einer noch oben hin eskalierenden Hysterie:

Sicher, herunterreden ist nicht der richtige Weg. Dennoch ist eine Hysterie auch der falsche Weg. Es ist ja nicht nur die Coronavirus-Hysterie, denn neben der Hysterie keimen auch regelmäßig Falschmeldungen auf, die bis zum heutigen Tag nicht abgeflacht sind (siehe hier).

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