Covid-Medikament: Regierung kauft eine Million Packungen

Ein neues Covid-Medikament könnte schwere Verläufe verhindern. Mimikama bietet wichtige Informationen zur millionenfachen Beschaffung durch die Regierung

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In den USA gibt es schon eine Notfallzulassung – nun soll ein neues Medikament gegen schwere Covid-Verläufe auch in Deutschland zum Einsatz kommen. Die Regierung hat eine Million-Bestellung aufgegeben und hofft auf eine Entlastung der Intensivstationen.


Pfizer meldet hohe Wirksamkeit von Corona-Medikament PAXLOVID

Hoffnung? Neues Medikament von Pfizer soll schwere Corona-Verläufe verhindern. Das Corona-Medikament PAXLOVID von Pfizer hat die Phase 2/3 der randomisierten, doppelverblindeten Studie erfolgreich abgeschlossen.

In einer Pressemitteilung verkündete der Konzern, dass das Risiko von Hospitalisierungen bei Hochrisikopatienten, die mit dem Medikament behandelt worden waren, um 89% sank. Todesfälle traten im Gegensatz zur mit Placebos behandelten Gruppe nicht auf.

PAXLOVID  befindet sich gerade in einem rollierenden Zulassungsverfahren, bei dem die Unterlagen stetig durch neue Studienergebnisse ergänzt werden können.

Entdeckt wurde PAXLOVID 2003 während des Sars-Ausbruchs in Asien.

Nun wurde es aufgrund der Ähnlichkeiten der beiden Viren zur Behandlung von Corona neu getestet – offenbar erfolgreich. Die ungeimpften und leicht- bis mittelschwer erkrankten Studienteilnehmer waren alle Hochrisikopatienten und wurden 3-5 Tage nach Auftreten der ersten Symptome für 5 Tage mit dem in Tablettenform produzierten Medikament behandelt. Weniger als 1% der Patienten musste hospitalisiert werden, während die Quote bei den Placebo-Patienten bei 7% lag.

Die USA haben nun bereits 1 Million Dosen reserviert und auch Großbritannien hat schon Chargen reserviert.


„Falls die FDA das zulässt, können wir bald Pillen haben, mit denen Infizierte behandelt werden können“, kommentierte US-Präsident Joe Biden die neue Entwicklung. „Die Therapie wird ein weiteres Instrument in unserem Werkzeugkasten sein, um die Menschen vor den schlimmsten Auswirkungen der Pandemie zu schützen.“ (Quelle)


Die vollständige Studie findet ihr hier


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