💬Wie erkennt man Facebook-Betrug im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Facebook-Betrug.
Was ist das für eine Seite auf Facebook, die sich “Das passiert 2017” nennt? Solche und ähnliche Anfragen erhielten wir in den letzten beiden Tagen immer wieder.
Bereits an den Besuchereinträgen der Seite erkennt man, dass hier etwas falsch läuft.
Hier ein kleiner Auszug daraus:
Hört doch endlich auf die Leute zu veraschen. Man gewinnt so wie so nix
Eure Gewinnspiele sind ja toll wen man es dann auch wirklich bekommen würde
Hört doch auf eure Seite ist lug und trug
Was macht die genannte Seite genau?
Neben dubiosen Gewinnspielen, werden auch immer wieder Statusbeiträge veröffentlicht, die den Facebook-Nutzer auf die Webseite von “amazon” weiterleiten. Mit dieser Funktion werden Einnahmen generiert, die dem Ersteller des Verweises auf Amazon zu gute geschrieben werden. Es handelt sich hierbei um das Partnerprogramm von amazon.
Beispiele:
Mit solchen Gewinnspielen werden Tausende Facebook-Nutzer auf die genannte Seite gelockt:
oder auch mit diesem
Danach jedoch gibt es nichts mehr zu gewinnen, sondern der Nutzer wird u.a. mit “Einhörner” beglückt.
Na, wer wollte nicht immer so eine Einhorn-Lampe haben?
Man achte auf den Satz: “GIBT’S HIER-> amzon…..”
Klickt man nun hier auf den Verweis, dann landet man eben auf der Seite von amazon.de
Bestellt man nun als Nutzer diese Lampe, dann erhält der Ersteller des Links ein Auszahlung / eine Provision.
An dem Partnerprogramm von Amazon selbst gibt es auch nichts Auszusetzen, jedoch an der Art- und Weise wie Facebook-Nutzer hier getäuscht werden.
Zuerst werden dem Nutzer diverse Gewinnspiel untergejubelt, bei denen sowieso niemand gewinnt. Ziel ist es, dass man zuerst einmal Fan der Seite wird. Danach wiederum wird der Nutzer u.a. mit ach so lieben Einhorn-Artikel überschüttet, die er wiederum nun bei Amazon bestellen kann.
Ob man dies nun bestellen möchte oder nicht lassen wir jeden selbst überlassen. Man sollte sich nur bewusst sein, mit welcher Masche hier gearbeitet wird. Überhaupt wenn man in Betracht zieht, dass man nicht weiß WER hinter der gerannten Seite steckt, denn einen Kontakt- geschweige ein Impressum, in der Seiten-Info, sucht man vergebens!
Fazit:
Dieser Besucherbeitrag drückt unser Fazit kurz- und bündig aus:
Tom Wannenmacher ist Gründer und Chefredakteur von Mimikama, Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Seit 2011 kämpft er gegen Desinformation und Internetbetrug.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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