Diese Daten teilen WhatsApp und Co mit den Behörden

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Autor: Annika Hommer

Artikelbild: Von Ink Drop / Shutterstock.com
Artikelbild: Von Ink Drop / Shutterstock.com

Immer wieder nutzen Strafverfolgungsbehörden Daten aus Messengern zur Ermittlung in Strafdelikten. Wir erklären Ihnen, auf welche Daten die Behörden zugreifen können und wie sicher Ihre Daten bei den einzelnen Messenger-Diensten sind.

Unverschlüsselte Chat-Backups als Sicherheitslücke: In einer Welt, in der Digitalisierung eine immer größere Rolle spielt und auch viele soziale Kontakte über Messenger-Dienste gepflegt werden, rücken diese auch stetig weiter in den Fokus bei der Aufklärung etwaiger Straftaten.

Bei dem besonders beliebten Messenger WhatsApp werden Chat-Inhalte stets Ende-zu-Ende verschlüsselt, sodass es weder dem Anbieter selbst noch den Behörden möglich ist, die Nachrichten einzusehen. Möglich ist es aber dennoch, auf Nachrichteninhalte zuzugreifen, sollten Nutzer diese melden und eigenständig an WhatsApp senden. Auch auf unverschlüsselte Chat-Backups kann durch Ansuchen von Ermittlern in der Cloud zugegriffen werden kann. Eine Sicherheitslücke, die nun vom WhatsApp-Mutterkonzern Facebook durch verschlüsselte Backups ausgeräumt werden soll.

Metadaten reichen meist für Ermittlung aus

In vielen Fällen ist es aber für Ermittlungsbehörden nicht notwendig, auf konkrete Nachrichteninhalte zugreifen zu müssen, da bereits die Metadaten der Nutzenden hilfreich sein können.

Diese Daten, wie IP-Adressen, E-Mail-Adressen, Handynummern, sowie Informationen darüber, wer mit wem zu welchem Zeitpunkt kommuniziert hat, könnte – je nach Gesetzeslage im jeweiligen Land und AGBs- auf ein Rechtshilfeansuchen der Behörden von WhatsApp offengelegt werden.

Einer Europol-Studie zufolge sind es ebendiese Daten, die bei der Aufklärung von Delikten am wichtigsten sind. Sollten doch konkrete Chat-Inhalte benötigt werden, bleibt den Strafermittlern meist keine Wahl, als die Beschlagnahmung des entsprechenden Gerätes, beispielsweise bei einer richterlich angeordneten Hausdurchsuchung. In solchen Fällen kommt die sogenannte digitale Forensik zum Tragen, die einen Zugriff auf den Speicher des Gerätes erlaubt.

Keine Transparenzberichte von WhatsApp

Im Gegensatz zu seinem Mutterkonzern legt WhatsApp dabei keine Berichte darüber offen, wie oft und in welchem Umfang Informationen von Behörden abgefragt und an diese weitergegeben werden. Facebook selbst veröffentlicht hierzu regelmäßig einen halbjährigen Bericht. Was die Speicherung der Nutzerdaten betrifft, schneiden die meisten Messenger nicht besonders gut ab. Sowohl der Facebook-Messenger als auch iMessage speichern unverschlüsselte Meta-Daten von Nutzenden.

Beim Facebook-Messenger werden die Nachrichten selbst nicht einmal verschlüsselt. Auch beim Telegram-Messenger werden sowohl Chats als auch Metadaten unverschlüsselt gespeichert, jedoch verweigern sich dessen Betreiber, mit Behörden zu kooperieren und entsprechende Daten weiterzugeben. Die sichersten Dienste, bei denen Chats und Metadaten verschlüsselt werden, die zudem nicht mit Behörden kooperieren und regelmäßige Transparenz-Berichte vorlegen, sind Signal und Wickr.

Wirklich sicher sind Nachrichteninhalte in allen Fällen nur, wenn sich selbst zerstörende Beiträge genutzt werden, die nach einem selbst bestimmten Zeitraum automatisch gelöscht werden.


Quelle: Welche Daten Whatsapp und Co mit Behörden teilen – Netzpolitik – derStandard.at › Web
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