Es startet mit einem simplen Drücken auf den Knopf einer Deo-Dose und endet potenziell in der Notaufnahme. Wer hätte gedacht, dass ein harmlos wirkendes Produkt, das fast jeder von uns im Badezimmer hat, zu einem der Hauptdarsteller eines gefährlichen Internet-Trends werden könnte? Aber bevor Sie weiterblättern und denken, dass das doch nur „dumme Internet-Sachen“ sind: Lesen Sie weiter. Die Fakten werden Sie überraschen.

Die Anfänge: Ein Trend wird viral

Soziale Medien sind bekannt dafür, dass sie Trends schnell aufnehmen und verbreiten. Und so schlich sich auch die „Deo-Challenge“ in das Repertoire jugendlicher Mutproben ein. Aber was macht diese Challenge so gefährlich? Es geht weit über ein bisschen kalten Nebel auf der Haut hinaus.

Warum ein kurzes Sprühen so viel Schaden anrichten kann

Deosprays enthalten Treibmittel, die bei Kontakt mit der Haut Temperaturen von bis zu -30 Grad erreichen können. Bei dauerhaftem Sprühen auf eine Hautstelle sind Kälteverbrennungen nicht nur möglich, sondern sehr wahrscheinlich. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Experten warnen: Das Besprühen wird fortgesetzt, obwohl schon eine massive Hautschädigung vorliegen könnte.

Das unsichtbare Risiko: Wenn Deo eingeatmet wird

Es ist nicht nur die Haut, die in Gefahr ist. Einige versuchen, den Kick zu steigern, indem sie Aerosole von Deosprays einatmen. Das Ergebnis? Bewusstseinsverlust, Herzversagen, Atemlähmung. Die Konsequenzen können verheerend sein, von dauerhaften Hirnschäden bis hin zum Tod.

Das BfR schlägt Alarm

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist besorgt und hat eine klare Botschaft: Lasst es! Sie bringen nicht nur unbestätigte Todesfälle in Verbindung mit dieser Challenge, sondern betonen auch die realen, sehr gravierenden Gesundheitsrisiken.

Fazit: Ein kurzer Internet-Ruhm ist den Preis nicht wert

Wie so oft im Leben ist das, was uns kurzzeitig Vergnügen bereitet, nicht immer das, was uns langfristig guttut. Die „Deo-Challenge“ ist ein erschreckendes Beispiel dafür, wie gefährlich der Drang nach Online-Anerkennung werden kann. Es ist ein Weckruf für uns alle, nicht blindlings Trends zu folgen, sondern uns der Risiken bewusst zu sein. Es liegt in unserer Verantwortung, junge Internetnutzer aufzuklären und sie vor solchen gefährlichen „Spielen“ zu schützen.


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Quelle:

BfR


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