Im Alltag älterer Menschen spielen Internet und Mobilkommunikation längst eine große Rolle.
Dies bestätigt eine noch unveröffentlichte repräsentative Umfrage des BSI und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK): Drei Viertel der Befragten zwischen 60 und 69 Jahren nutzen Smartphones (75 %) und über die Hälfte besitzen einen Laptop (58 %).
Zudem ist der Bedarf an Informationen bei dieser Zielgruppe groß: Insgesamt drei Viertel informieren sich regelmäßig oder zumindest im Problemfall über das Thema Cyber-Sicherheit. Als Teil des Digitalen Verbraucherschutzes erweitert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) daher seine Angebote für Senioren und Seniorinnen.
„Die Digitalisierung eröffnet speziell älteren Menschen viele Möglichkeiten, den Alltag komfortabler zu gestalten und das soziale Miteinander zu erleichtern, etwa durch Smart Home-Lösungen, Messenger-Dienste oder Soziale Netzwerke. Da verschiedene Altersgruppen erfahrungsgemäß unterschiedlich mit neuen Technologien und den damit verbundenen Risiken umgehen, ist es wichtig, Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Zielgruppen so aufzubereiten, dass diese sie auch umsetzen können. Auch mit dem geplanten IT-Sicherheitskennzeichen erleichtern wir älteren Menschen den Umgang mit Informationstechnik. Für die immer größer werdende Zahl der ‚Silver Surfer‘ ist das BSI die richtige Anlaufstelle für Fragen der Informationssicherheit“, erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.
Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) entwickelt das BSI zukünftig Materialien zur Information und Sensibilisierung älterer Menschen. Geplant ist zudem der Austausch zu Monats- und Quartalsthemen der jeweiligen Online-Auftritte. Auftakt der Zusammenarbeit zwischen BSI und der bundesweit größten Senioren-Dachorganisation ist die Veranstaltung „Mobilität in der digitalen Welt“, die im Rahmen des „Digital-Kompass“ von BAGSO und dem Verein „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) am 24. Juni 2019 in Bonn stattfindet.
Die Veranstaltung richtet sich an Ehrenamtliche, die ihr Wissen deutschlandweit an Senioren und Seniorinnen weitergeben und sie darüber informieren, wie digitale Angebote ihren Alltag und ihre Teilhabe verbessern können. Vorgestellt werden beispielsweise Online-Bewegungsangebote, digitale Schnitzeljagden und autonom fahrende Busse. Das BSI beteiligt sich mit einem interaktiven Workshop zu „Smartphone-Sicherheit“ und erläutert, wie man sein Smartphone und seine privaten Daten schützen kann. Die Empfehlungen des BSI stehen auch auf der Webseite www.bsi-fuer-buerger.de zur Verfügung.
Artikelbild: Shutterstock / Photographee.eu
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