Bankverbindung, Sozialversicherungsnummer, Gehälter und Boni-Zahlungen. Diese höchst sensiblen Daten von rund 30.000 Facebook-Mitarbeitern befinden sich nach einem Einbruch in ein Auto nun in fremden Händen.

Laut Facebook seien die Daten auf einem Laptop sowie mehreren Festplatten eines konzerneigenen Buchhalters gespeichert gewesen. Bei einem Einbruch in dessen Auto wurden diese gestohlen.

Festplatten weg: Betroffene erst nach Wochen informiert

Facebook gehe davon aus, dass es sich nicht um einen gezielten Diebstahl handelt, um an eben diese Daten zu kommen. Die Mitarbeiter wurden erst nach einigen Wochen informiert, was rein als „Vorsichtsmaßnahme“ geschah.

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Es gebe keinerlei Hinweise auf Missbrauch, jedoch sei den betroffenen Mitarbeitern Unterstützung bei der Prüfung von Identitätsdiebstahl und Kontenmissbrauch angeboten worden.

Disziplinarische Konsequenzen

Ein Unternehmenssprecher sagt, dass die Festplatten mit den Daten den Facebook-Campus im Silicon Valley nicht verlassen dürfen. Es folgen nun disziplinarische Maßnahmen, genauere Informationen gibt es dazu allerdings nicht. Bei den Ermittlungen der Polizei biete Facebook jede Hilfe an.

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Quelle: Futurezone
Artikelbild: Shutterstock / ubonwanu / Sundry Photography

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