Kri­mi­nel­le ver­sen­den Fa­ke-Mails im Na­men des BKA

Autor: Claudia Spiess

Warnung
Warnung

Derzeit versenden unbekannte Täter angeblich vom Bundeskriminalamt (BKA) stammende E-Mails, um möglicherweise Betrugsstraftaten vorzubereiten.

Der Verfasser der Spam-Mails gibt sich unter dem Kürzel „Holzer.BKA“ fälschlicherweise als Direktor des Bundeskriminalamts aus und beschuldigt die Empfänger, kinderpornografisches Material abgerufen zu haben.

Es sei bereits ein „Gerichtsverfahren“ eingeleitet worden und man müsse mit empfindlichen Strafen rechnen. Um diesen Strafen entgehen zu können, werden die angeschriebenen Personen anschließend dazu aufgefordert, über eine Mailadresse mit der Endung „@europamel.net“ zu dem Tatvorwurf Stellung zu beziehen.

Nicht reagieren!

Das Bundeskriminalamt stellt klar: Bei diesen E-Mails handelt es sich um Fake-Mails, die nicht vom Bundeskriminalamt stammen!

  • Kommen Sie den Aufforderungen in der Mail auf keinen Fall nach und antworten Sie nicht! Die Täter werden Ihre Antwort zum Anlass nehmen, Sie für weitere Betrugsversuche zu kontaktieren!
  • Außerdem enthalten die E-Mails im Anhang ein PDF-Dokument. Öffnen Sie dieses Dokument auf keinen Fall – es könnte Schadsoftware enthalten und Ihr Endgerät infizieren!
  • Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders! Aktuell werden Fake-Mails mit der Endung „@tnpf.fr“ verschickt, der übrige Adressteil kann Wörter wie „police“ enthalten.

Grundsätzlich gilt:

  • Antworten Sie nie auf E-Mails von unbekannten Absendern!
  • Öffnen Sie keine Dateien unbekannter Herkunft oder Links in E-Mails unbekannter Absender!
  • Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei!
  • Bleiben Sie wachsam im Umgang mit persönlichen Daten!

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Quelle: Bundeskriminalamt
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