Fake News können gefährliche, radikale Botschaften enthalten

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→Woran erkennt man Fake News zuverlässig? Antworten finden Sie im Leitfaden Fake News erkennen.
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Es vergeht kaum kein Tag, an dem man nicht mit Fake News konfrontiert wird. Knapp ein Drittel der Deutschen hat laut einer repräsentativen Befragung der Konrad-Adenauer-Stiftung zufolge sogar einen Hang zu Verschwörungstheorien. Die Aussage „Es gibt geheime Mächte, die die Welt steuern“ fanden 11 Prozent der Befragten richtig; 19 Prozent hielten sie für wahrscheinlich richtig.

Messengerdienste verbreiten Fake News und Verschwörungstheorien

Einzelpersonen oder Gruppen werden oft zu Sündenböcken erklärt und die Gerüchteküche im Netz aufgeheizt. Falschnachrichten werden über Messengerdienste wie Telegram oder WhatsApp und soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und YouTube weiterverbreitet. Hier finden diese Aussagen und vermeintlichen Nachrichten, anonyme Unterstellungen und Schuldzuschreibungen, teils fanatische Follower. Zunehmende verbale Gewalt und Hass im Netz führen schlimmstenfalls zu Gewalt und Vandalismus.

Lassen Sie sich nicht von Fake News verunsichern. Prüfen Sie die Richtigkeit der Angaben und vertrauen Sie nur seriösen Quellen. Insbesondere in WhatsApp- oder Telegram-Gruppen gilt es sich selbst Fragen zu stellen, um die Nachricht als falsch oder richtig herauszufiltern. Der Messengerdienst Telegram entwickelt sich nach Einschätzung der deutschen Sicherheitsbehörden zunehmend zu einem Medium der Radikalisierung.

So können Sie Nachrichten selbst überprüfen und Fake News herausfiltern

  • Achten Sie auf die Quelle: Überprüfen Sie beispielsweise im Impressum, wer hinter dem Inhalt steckt und wo der Ursprung der Meldung liegt.
  • Suchen Sie nach Fakten: Stimmt das, was behauptet wird. Sind die Informationen plausibel?
  • Fragen Sie sich bei Bildern: Sind die Fotos echt? Stimmt der Zusammenhang zwischen Foto und Text?
  • Achten Sie auf die Aktualität: Nutzen Sie eine Suchmaschine und suchen Sie unter „News“ nach den Nachrichten, die Sie überprüfen möchten. Sie können so nachschauen, ob die Aussagen überhaupt aktuell sind oder schon zu einem früheren Zeitpunkt im Umlauf waren.
  • Problematische Inhalte melden: Inhalte, die Fake News oder Verschwörungsmythen enthalten, kann man direkt beim jeweiligen Onlinedienst als solche melden, damit sie gelöscht werden. Bei strafbaren Aussagen sollte die Polizei informiert werden.

Zivilcourage zeigen

Sie möchten wissen, wie schnell man einem Verschwörungsmythos aufsitzt und sich radikalisiert? In unserem interaktiven Video können Sie in die Rolle einer Schülergruppe schlüpfen und sich selbst testen. Zeigen Sie rechtzeitig Zivilcourage und können eine Straftat verhindern?

Nur mit Zivilcourage, konsequenter strafrechtlicher Verfolgung und politischer Bildung kann es gelingen, das menschenfeindliche Verhalten aus der Gesellschaft zu verbannen. HIER finden Sie 5 Tipps, wie Sie Zivilcourage bei Antisemitismus zeigen können.

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Quelle: polizei-beratung


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