In letzter Zeit sind gefälschte Anzeigen und Webseiten aufgetaucht, die behaupten, Elon Musk habe ein neues Projekt namens „Quantum AI“ ins Leben gerufen.

Gefälschte Werbung für Quantum AI und Webseiten mit dem bekannten Namen Elon Musk

Diese Webseiten geben vor, von seriösen Nachrichtenquellen wie dem ZDF oder der Sendung „heute“ zu stammen:

Screenshot einer gefälschten Webseite
Screenshot einer gefälschten Webseite

Die Betrüger verwenden alte Bilder und gefälschte Interviews, um Glaubwürdigkeit zu suggerieren. Die URL der Webseite (annualoqger. life) sowie Links, die nur zu weiterer Werbung führen, entlarven diese jedoch als Fälschung. So wird man hier auch aufgefordert, seine persönlichen Daten einzugeben.

Screenshot der Webseite wo persönliche Daten eingegeben werden sollen
Screenshot der Webseite wo persönliche Daten eingegeben werden sollen

Falsche Versprechen und Irreführung

Die Betrüger hinter diesen Webseiten locken mit dem Versprechen hoher Gewinne durch Investitionen in Kryptowährungen. Sie verwenden gefälschte Zitate und behaupten, prominente Personen wie Elon Musk oder der OpenAI-Mitbegründer Ilya Sutskever seien direkt involviert.

Diese Behauptungen entbehren jedoch jeder Grundlage und dienen lediglich dazu, Vertrauen zu schaffen und Nutzer zu Investitionen zu verleiten.

Risiken und Folgen dubioser Projekte

Nutzer, die auf die Betrugsmasche hereinfallen, investieren oft hohe Summen in die angeblichen Projekte. Sie werden in WhatsApp-Gruppen weiter manipuliert, um noch mehr Geld zu investieren. Am Ende landet das Geld auf den Konten der Betrüger und ist für die Opfer unwiederbringlich verloren.

Auf X warnen Nutzer bereits vor dieser Masche:

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Vorbeugung und Schutzmaßnahmen

Nicht nur wir von Mimikama, sondern auch Polizeibehörden und Verbraucherzentralen warnen regelmäßig vor solchen Phishing-Versuchen. Auch das Landeskriminalamt Niedersachsen gibt nützliche Tipps zum Schutz vor Phishing und Scam.

  • Seien Sie vorsichtig bei ungewöhnlichen Aufforderungen zur Eingabe persönlicher oder finanzieller Daten.
  • Webseiten ohne Impressum oder mit dubiosen URL-Strukturen sollten grundsätzlich gemieden werden.
  • Überprüfen Sie stets die Glaubwürdigkeit von Webseiten und die Authentizität von Nachrichten.
  • Informationen sollten aus vertrauenswürdigen Quellen bezogen werden
  • Hinterfragen Sie dubiose Angebote kritisch.

Fazit

Der aktuelle Trend, Prominente wie Elon Musk für betrügerische Kryptowährungsplattformen zu missbrauchen, zeigt die Notwendigkeit, wachsam und informiert zu bleiben.

Die Einhaltung grundlegender Sicherheitsmaßnahmen und das kritische Hinterfragen von Informationen sind entscheidend, um solche Betrugsversuche zu erkennen und zu vermeiden.

Wir laden Sie ein, den Mimikama-Newsletter zu abonnieren, um über die neuesten Betrugsmethoden und Schutzmaßnahmen auf dem Laufenden zu bleiben. Entdecken Sie auch unser medienpädagogisches Angebot, das wertvolle Einblicke in die Welt der digitalen Sicherheit bietet.

Quelle: DPA

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)