Die Behauptung

Dieses Bild, so vermutet man, sei ein KI-generiertes schwarz/weiß Bild einer Familie mit 11 Kindern.

Unser Fazit

Das Bild ist echt und kein Ki-generiertes Photo. Es zeigt die Brennan-Familie aus Chicago in ihren selbstgenähten Osteroutfits. Diese Tradition machte die Familie in Chicago und darüber hinaus bekannt.

Im Internet kursiert ein Bild, das angeblich eine ganze Familie mit 13 Familienmitglieder zeigt. Im Zeitalter von KI / AI und Bildmanipulation glauben viele, dass es sich um eine Fälschung handelt. Das ist aber nicht der Fall. Tatsächlich handelt es sich um die Familie Brennan aus Chicago, die über zwei Jahrzehnten eine bemerkenswerte Ostertradition pflegt.

Das Bild mit dem Titel „Husband and wife with their eleven children on Palm Sunday 1954“ zeigt die Familie in ihren passenden Osteroutfits und wurde u.a. auf Facebook im Mai 2024 veröffentlicht.

Ist das ein KI-generiertes Foto? Die Wahrheit über die Familie Brennan aus Chicago
Screenshot: Facebook

Fakten zu dem Foto und zur Brennan-Familie

Seit Jahrzehnten ist das Vorführen der Osterkleidung eine fest verankerte Tradition in Chicago. Besonders herausragend war dabei die Brennan-Familie aus Chicago, Illinois, die von 1947 bis 1967 jedes Jahr in passenden, selbstgenähten Osteroutfits strahlte. Thomas und Theresa Brennan nähten diese Outfits für sich und ihre elf Kinder, was ihnen weltweite Anerkennung und Bewunderung einbrachte.

Hinweis: Das Bild stammt aus einer Serie von insgesamt 16 Fotos. Das auf Facebook veröffentlichte Bild ist Bild Nummer 7 und befindet sich auf der Website der „Chicago Tribune„.

Die Bedeutung der Ostertradition im Hause Brennan

Ostern war ein besonderes Ereignis für die ganze Familie. Es war nicht nur eine Gelegenheit, das Fest zu feiern und Zeit mit der Familie zu verbringen, sondern auch eine Zeit, sich schick zu machen und gemeinsam auszugehen. Die Familie genoss es, einheitlich gekleidet zu sein, was die Bindung untereinander stärkte und sie von anderen Familien abhob.

Thomas, der Vater der Familie, begann Ende der 1940er Jahre mit Unterstützung seiner Frau Theresa mit der Herstellung von Osterkostümen. Jedes Jahr schneiderte Thomas einen Anzug für sich selbst und Kleider für Theresa und ihre fünf Töchter – Aine, Brigid, Rosaleen, Kathleen und Margaret – sowie Anzüge für ihre sechs Söhne – Thomas Jr, Patrick, Michael, Brian, Sean und Seamus. Diese Tradition hielt zwei Jahrzehnte lang an und wurde zu einem festen Bestandteil des Lebens der Familie.

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Fragen und Antworten

Handelt es sich bei den Bildern der Familie um KI-generierte Bilder?

Nein, die Bilder der Familie sind keine KI-generierten Bilder. Sie sind authentische Fotografien, die im Laufe der Jahre von der Familie selbst und von Medien wie der Chicago Tribune aufgenommen wurden. Diese Fotos dokumentieren die echten und besonderen Momente der Familientradition und haben historische Bedeutung. Sie zeigen die kreativen und liebevoll gestalteten Outfits, die Thomas und Theresa Brennan für ihre elf Kinder entworfen und genäht haben. Diese Bilder sind ein wertvolles Zeugnis der Familiengeschichte und der kulturellen Traditionen der damaligen Zeit.

Wie begann die Tradition der passenden Osteroutfits?

Thomas Brennan, unterstützt von seiner Frau Theresa, begann Ende der 1940er Jahre mit der Herstellung der passenden Osteroutfits. Diese Tradition begann aus dem Wunsch heraus, die Familie zu vereinen und die Osterfeierlichkeiten besonders zu gestalten. Die jährliche Herstellung der Outfits war eine kreative Herausforderung und ein Ausdruck der engen Familienbindung.

Welche Rolle spielte die Musik in der Familie?

Musik spielte eine wichtige Rolle im Leben der Familie. Thomas war ein vielseitiger Musiker, der Klavier, Geige und Akkordeon spielte. Diese musikalischen Aktivitäten ergänzten seine handwerklichen Fähigkeiten und trugen zur lebendigen und kreativen Atmosphäre bei. Die Musik half, die Familie zu vereinen und schuf viele unvergessliche Momente.

Wie wurde die Familie durch die Medien bekannt?

Die Familie wurde durch ihre jährlichen Osterauftritte auf der Michigan Avenue in Chicago bekannt. Diese Auftritte zogen die Aufmerksamkeit der Chicago Tribune auf sich, die regelmäßig Fotos der Familie veröffentlichte. Die mediale Präsenz führte zu internationaler Bekanntheit, und erhielten sogar Zeitungsausschnitte aus Deutschland und Japan.

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Welche Herausforderungen mussten Thomas und Theresa bei der Herstellung der Outfits bewältigen?

Die Herstellung von elf passenden Outfits jedes Jahr war eine enorme Herausforderung. Thomas und Theresa mussten nicht nur die Materialien beschaffen und die Designs entwerfen, sondern auch sicherstellen, dass die Outfits rechtzeitig fertig waren. Diese Aufgabe erforderte viel Zeit, Geduld und handwerkliches Geschick, besonders in den Jahren, in denen die Themen komplexer wurden, wie das Kennedy-Jahr 1961.

Wie hat sich die Ostertradition der Familie auf ihre Kinder ausgewirkt?

Die Ostertradition hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Kinder. Sie schuf starke familiäre Bindungen und hinterließ viele glückliche Erinnerungen. Die jährlichen Feierlichkeiten förderten ein Gefühl der Zugehörigkeit und Stolz. Auch heute noch erinnern sich die Kinder gerne an die besonderen Momente und die liebevoll gestalteten Outfits.

Fazit

Das Bild ist kein KI-generiertes Bild, sondern ein echtes Foto. Die Ostertradition der Familie war mehr als nur eine alljährliche Kleiderausstellung. Sie war ein Ausdruck von Liebe, Hingabe und Kreativität, der die Familie eng miteinander verband und ihr weltweite Anerkennung einbrachte. Die Geschichte dieser Familie zeigt, wie Familienrituale das Leben bereichern und unvergessliche Erinnerungen schaffen können. Diese Tradition erinnert uns daran, wie wichtig es ist, besondere Momente mit unseren Lieben zu teilen und zu feiern.

Quellen:

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)