Familienstreit statt Amoklauf: Polizei prüft Falschmeldungen

Ein Moment Ihrer Zeit für die Wahrheit.

In einer Welt voller Fehlinformationen und Fake News ist es unser Auftrag bei Mimikama.org, Ihnen zuverlässige und geprüfte Informationen zu liefern. Tag für Tag arbeiten wir daran, die Flut an Desinformation einzudämmen und Aufklärung zu betreiben. Doch dieser Einsatz für die Wahrheit benötigt nicht nur Hingabe, sondern auch Ressourcen. Heute wenden wir uns an Sie: Wenn Sie die Arbeit schätzen, die wir leisten, und glauben, dass eine gut informierte Gesellschaft für die Demokratie essentiell ist, bitten wir Sie, über eine kleine Unterstützung nachzudenken. Schon mit wenigen Euro können Sie einen Unterschied machen.

Stellen Sie sich vor, jeder, der diese Zeilen liest, würde sich mit einem kleinen Beitrag beteiligen – gemeinsam könnten wir unsere Unabhängigkeit sichern und weiterhin gegen Fehlinformationen ankämpfen.

So kannst Du unterstützen:

PayPal: Für schnelle und einfache Online-Zahlungen.
Steady oder Patreon: für regelmäßige Unterstützung.

Autor: Mimikama

Erneut hat eine falsche Meldung in den sozialen Netzwerken für Angst und Schrecken, zumindest in einem Teil Deutschlands, gesorgt.

Die zuständige Polizei Kiel und Plön reagiert auf die völlige Übertreibung einer realen Tat mit der Ankündigung, gegen den Urheber zu ermitteln.

Den Post in den sozialen Netzwerken, u.a. Facebook, hat die Polizei ebenfalls hochgeladen:

clip_image001

sowie

clip_image003

Quelle: Polizei Kiel und Plön

Die Polizei weist explizit darauf hin:

Einen Amoklauf hat es nicht gegeben!

Hintergrund der Suche war ein Familienstreit, in dessen Verlauf ein 19-Jähriger seine Eltern sowie seinen Bruder verletzt hat. Der 19-Jährige flüchtete daraufhin, konnte aber noch in der Nacht vorläufig festgenommen werden.

Eine deutlich erhöhte Gefahr für die Öffentlichkeit bestand deshalb nicht.

Die Polizei schreibt:

Der Vorfall ist schlimm genug. Warum ist es dann noch nötig, durch Falschmeldungen Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen und Polizeikräfte, die an anderer Stelle dringend benötigt werden, für die Richtigstellung dieser Falschmeldungen zu binden?

Wir wissen nicht, was der Verursacher der Falschmeldung damit bezweckt hat, aber wir wissen, was er verursacht hat: Die Polizisten in den betroffenen Leitstellen, der örtlichen Dienststelle und den Pressestellen sind völlig unnötig von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten worden, weil die Falschmeldungen viele Anfragen und Nachfragen verursachte. Hinzu kommen Verunsicherung und Angst, die alle betrifft, die angebliche Warnhinweise wie „Die #Polizei sucht mit #Spezialeinsatzkräften einen #Amokläufer“ und „#Anwohner werden gebeten die #Öffentlichkeit zu meiden!“ lesen und ernst nehmen.

Um dies noch mal in aller Deutlichkeit zu sagen:

Wenn ein Polizist einen angeblichen Amoklauf dementieren muss kann er keine Aufklärung in Sachen Einbruchsdiebstahl betreiben oder vor Ort Präsenz zeigen. Freuen tuen sich über solche Falschmeldungen nur Einbrecher und Co., die dadurch ungestörter an ihr kriminelles Werk gehen können!

Auch die Polizei in Kiel und Plön findet das alles andere als lustig:

Wir prüfen genau, ob der Anfangsverdacht einer Straftat gegeben ist, also ein Autor solcher Falschmeldungen strafrechtlich zu belangen ist. Wird die Polizei ungerechtfertigt alarmiert, können dem Verursacher auch die Einsatzkosten auferlegt werden.

Wir können uns dem Aufruf der Polizei nur anschließen:

Teilt beziehungsweise retweetet keinen solchen Unsinn! Die Polizei ist heutzutage deutschlandweit gut in den sozialen Netzwerken unterwegs und gibt dort entsprechende Warnungen bekannt.

Private „Warnungen“ genauso wie private Fahndungsaufrufe sind gefährlich, kriminell und können richtig ins Geld gehen!

Unterstützen 🤍

FAKE NEWS BEKÄMPFEN

Unterstützen Sie Mimikama, um gemeinsam gegen Fake News vorzugehen und die Demokratie zu stärken. Helfen Sie mit, Fake News zu stoppen!

Mit Deiner Unterstützung via PayPal, Banküberweisung, Steady oder Patreon ermöglichst Du es uns, Falschmeldungen zu entlarven und klare Fakten zu präsentieren. Jeder Beitrag, groß oder klein, macht einen Unterschied. Vielen Dank für Deine Hilfe! ❤️

Mimikama-Webshop

Unser Ziel bei Mimikama ist einfach: Wir kämpfen mit Humor und Scharfsinn gegen Desinformation und Verschwörungstheorien.

Abonniere unseren WhatsApp-Kanal per Link- oder QR-Scan! Aktiviere die kleine 🔔 und erhalte eine aktuelle News-Übersicht sowie spannende Faktenchecks.

Link: Mimikamas WhatsApp-Kanal

Mimikama WhatsApp-Kanal

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.


2) Einzelne Beiträge (keine Faktenchecks) entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und
wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)


Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum

INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE

Kämpfe mit uns für ein echtes, faktenbasiertes Internet! Besorgt über Falschmeldungen? Unterstütze Mimikama und hilf uns, Qualität und Vertrauen im digitalen Raum zu fördern. Dein Beitrag, egal in welcher Höhe, hilft uns, weiterhin für eine wahrheitsgetreue Online-Welt zu arbeiten. Unterstütze jetzt und mach einen echten Unterschied! Werde auch Du ein jetzt ein Botschafter von Mimikama

Mehr von Mimikama

Mimikama Workshops & Vorträge: Stark gegen Fake News!

Mit unseren Workshops erleben Sie ein Feuerwerk an Impulsen mit echtem Mehrwert in Medienkompetenz, lernen Fake News und deren Manipulation zu erkennen, schützen sich vor Falschmeldungen und deren Auswirkungen und fördern dabei einen informierten, kritischen und transparenten Umgang mit Informationen.