Fleisch von krebskranken Schweinen

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Auf Facebook machen aktuell wieder zwei Bilder die Runde, die angeblich krebskranke Schweine zeigen!

In einem der Statusbeiträge äußert sich angeblich ein Metzger darüber, dass Krebs, der in einem Stück Fleisch entdeckt wird, lediglich herausgeschnitten wird und dann das Fleisch in den Verkauf kommt.

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Was wir hier haben, ist ein Bild von einem Stück Fleisch mit einer zugegeben ziemlich unappetitlich aussehenden Verfärbung – Krebs?

Screenshot: Facebook
Screenshot: Facebook

Didier Delzescaux, Direktor der Inaporc (Verband von Fachleuten der Schweineindustrie) sagt dazu, dass es sich um einen Abszess handelt und nicht um Krebs – Krebserkrankungen sehen anders aus. (Quelle)

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass der Verkauf von Fleisch mit Abszessen ebenfalls verboten ist und nicht, wie der Bericht dann bei adäquater Anwendung vermuten lassen könnte, zur Norm gehört. Wenn bei einem geschlachteten Tier jedoch Spuren von Krebs nachgewiesen werden, geht der Kadaver umgehend in die Tierkörperverwertung und wird dort beseitigt.

Die strengen europäischen Kontrollen verhindern, dass die im Artikel vorgegebene Situation eintritt oder sollten den Eintritt zumindest deutlich erschweren.

Außerdem ist Krebs nicht ansteckend, die Behauptung durch den Verzehr würde man Krebs bekommen können, ist schlichtweg falsch. Krebszellen würden den aggressiven Verdauungsvorgang im menschlichen Körper nicht überstehen.

Krebs entsteht, wenn sich Zellen in unserem Körper durch eine DNA-Mutation unkontrolliert zu vermehren beginnen. Unser Immunsystem hat hiermit Probleme, da es sich immer noch um körpereigene Zellen handelt. Körperfremde Krebszellen würden aber umgehend vom Immunsystem aufgespürt und bekämpft werden.

Passend zum Thema: „Ominöse“ Manipulation am Geflügel – was wird in das Fleisch eingespritzt?

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