Die Behauptung
Ein sehr weit verbreitetes Sharepic soll den Amokläufer in Uvalde, Texas in Frauenkleidern zeigen.
Unser Fazit
Das Foto zeigt nicht den Amokläufer, sondern eine trans Frau, die noch sehr lebendig ist und nicht einmal in Texas wohnt.
Es ist kein Geheimnis, dass trans Personen von vielen Menschen als psychisch krank erachtet werden, obwohl auch wissenschaftlich bewiesen ist, dass Transgender genetische und biologische Ursachen hat. Im Bezug auf den Amokläufer in Texas wird nun in Form eines Sharepics wieder die Meinung verbreitet, dass es sich um eine psychische Erkrankung handelt – dabei ist die Person auf dem Bild gar nicht der Täter!
Dieses Sharepic wird vielfach auf Twitter und anderen sozialen Medien verbreitet:

Auf Deutsch übersetzt lautet die Behauptung auf dem Sharepic:
„Das ist der Grundschulschütze aus Texas. Die Mainstream-Medien werden Ihnen dieses Foto wahrscheinlich nicht zeigen, weil sie wollen, dass es ein Waffenthema wird, obwohl es eindeutig ein Problem der geistigen Gesundheit ist.“
Auf dem Foto ist nicht der Amokläufer zu sehen!
Über den Amokläufer ist mittlerweile einiges bekannt, nicht nur der Name, sondern auch über seine Persönlichkeit. Beispielsweise, und das dürfte der Grund für die Vermutung sein, er sei Transgender, veröffentlichte er ein Foto von sich mit schwarzem Eyeliner und wurde daraufhin von seinen Mitschülern als „schwul“ verspottet.
Auf dem Foto ist allerdings nicht der Amokläufer zu sehen, sondern eine trans Frau:
Die Account-Inhaberin machte nach der Falschbehauptung mehrere Fotos, um klarzustellen, dass sie nicht der Amokläufer ist, nicht einmal in Texas wohnt.
Zusammenfassung
Einschlägige Kreise missbrauchen das Instagram-Foto einer trans Frau, um zu behaupten, dass nicht etwa der freizügige Waffenbesitz in Texas eine Schuld an dem Amoklauf mitträgt, sondern dass der Täter Transgender sei und somit psychische Probleme hätte.
Doch die Person auf dem Foto ist nicht einmal der Täter und wohnt nicht einmal im selben US-Bundesstaat.
Weitere Quellen: AP News, PolitiFact
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