Die Gesichter zu Münster: Fakes!

Achtung: Mimikama warnt vor Falschmeldungen zu Münster! Nach dem Vorfall verbreiten sich gezielt Desinformationen auf Social Media. Seien Sie wachsam

→Wie erkennt man Facebook-Betrug im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Facebook-Betrug.

Fakes mit Ansage? In der Vergangenheit konnten wir nach einem Anschlag immer beobachten, dass daraufhin mehrere Falschmeldungen thematisch bezogen entstanden sind.

Das ist jetzt kein Geheimnis, welches nur uns offenbart wurde, sondern sich tatsächlich jedes Mal zeigte. So auch in diesem Fall: am Samstag, den 07. April 2018, ist in Münster ein Wagen in eine Menschenmenge gefahren. Speziell auf Social Media kochte daraufhin die Gerüchteküche, die Polizei musste mehrfach mahnend bitten, dass Spekulationen unterlassen werden sollen.

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Bereits am Samstag war klar: wo viel spekuliert wird, wird auch viel Desinformation gestreut! und genau so war es auch. Spitzenreiter unter den Fehldarstellungen ist ein Bild des US-amerikansichen Comedian, Satiriker, Autor Sam Hyde, aber auch andere Bilder wurden in einen falschen Kontext gesetzt.

Buzzfeed: Diese Fotos zu den Geschehnissen in Münster sind fake

Ob Sam Hyde, Gert Postel oder der YouTube Tanzverbot: in den ersten Stunden nach dem Anschlag erschienen direkt mehrere Bilder, die den vermeintlichen Täter zeigen sollten. Bei all diesen Bildern handelt es sich jedoch um Fakes! Buzzfeed hat einen ersten Überblick zu den falschen Bildern veröffentlicht, dort schreibt Karsten Schmeel:

Trotzdem teilen Menschen vor allem auf Twitter Falschnachrichten und Desinformation. In diesem Artikel sammeln wir die falschen Informationen.

1. Einige Internet-Trolle teilen Fotos von Sam Hyde. Er ist ein US-amerikanischer Comedian, der von Internet-Trollen bei fast jedem Anschlag als Täter fälschlicherweise ins Gespräch gebracht wird.

Weiterlesen auf Buzzfeed.

Übrigens Sam Hyde …

Das rumänische Fernsehen hat hier besonders unsauber gearbeitet und als Täter ebenso Hyde gezeigt. Hier wusste man übrigens sogar, dass es sich um einen kurdischstämmigen Täter handeln solle.

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