Gibt es wirklich schon Flamingos in Venedig?

Autor: Claudia Spiess

Gibt es wirklich schon Flamingos in Venedig?
Gibt es wirklich schon Flamingos in Venedig?

Abertausende Flamingos tauchen die Kanäle in Venedig in strahlendes Pink. – Wirklich?

Gibt es wirklich schon Flamingos in Venedig? – Das Wichtigste zu Beginn:

Ausgehbeschränkungen während der Coronakrise verschaffen der Natur eine Ruhepause. Nun liegen angeblich tausende Flamingos in Venedig „vor Anker“. Jedoch handelt es sich hier um ein Foto-Composing einer Künstlerin.

„Natur erholt sich“

In sozialen Netzwerken werden immer mehr Bilder veröffentlicht, die zeigen sollen, wie sich die Natur in diesen ruhigeren und fast menschen- und maschinenleeren Zeiten der Coronakrise erholt. Der Himmel wirkt klarer, Gewässer sind reiner, die Luft ist besser. Und Tiere zeigen sich an Orten, wo sie sonst gar nicht oder auch nicht mehr zu finden sind.

Nun macht ein Foto mit tausenden Flamingos in einem Kanal Venedigs die Runde.

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Gibt es Flamingos in Venedig?

Vorweg gesagt: Ja, es gibt Flamingos in Italien. Doch leider müssen wir euch enttäuschen. Sie mischen sich nicht unter die unzähligen Tauben am Markusplatz. Und sie teilen sich die Kanäle Venedigs auch nicht mit Krokodilen. (Wir berichteten.)

Bei diesem Bild handelt es sich um das Werk einer Künstlerin, die unter anderem digitale Bild-Composings erstellt.
Kristina Makeeva aus Moskau hat dieses Bild auf ihrem Twitter-Account „hobopeeba“ mit den Worten „Wenn Menschen zu Hause bleiben, ist die Stadt voller anderer Bewohner“ veröffentlicht.

Nachfragen in den Kommentaren beantwortete sie damit, dass es sich hier um keine reale Szenerie, sondern um Kunst handle.

Mumbai ganz in rosa

Allerdings konnte man ein solches Phänomen kürzlich in Mumbai, Indien, beobachten, wie das „Time Magazine“ berichtete.

Lokalen Berichten zufolge ist hier eine rekordverdächtige Anzahl von Flamingos eingewandert. Rund 150.000 von ihnen – 25% mehr als im Vorjahr – sind in die Region gekommen. Die Bombay Natural History Society (BNHS) schätzt, dass dies auf die geringere menschliche Aktivität zurückzuführen sei.

Quelle: Snopes
Artikelbild: Twitter / Kristina Makeeva – hobopeeba
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