Affenhausbrand Nachtrag: Schwer verletzter Gorilla musste erschossen werden.

Erfahre die Hintergründe zum tragischen Affenhausbrand im Krefelder Zoo und der erschossenen Gorilla. Mimikama beleuchtet die Situation und die Reaktionen

Der tragische Brand im Affenhaus des Zoos im Krefeld hat eine weitere Meldung bekommen, über die im Netz scharf diskutiert wird: Ein verletzter Gorilla wurde von einem Polizisten erschossen.

Gorilla erschossen – blicken wir kurz zurück: In der Nacht on Silvester auf Neujahr ist im Zoo in Krefeld das Affenhaus komplett niedergebrannt. Bis auf zwei der Tiere sind dabei alle umgekommen.

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Anlass für diesen Brand waren nach Angaben der Polizei sogenannte Himmelslaternen, die verboten sind. Es handelt es sich bei den Verursachern um Krefelderinnen, die diese Laternen ohne böse Absicht starteten und sich auch selbst bei der Polizei meldeten.

Sie haben die Laternen im Internet und bestellt und gingen davon aus, dass sie an Silvester erlaubt seien. Die Laternen, sowie deren Beschreibung, hätten keinerlei Verbotshinweise getragen und waren frei zu kaufen. Wir haben berichtet.

Mit Maschinenpistole erschossen

Laut NRW Innenministerium haben auch Polizisten den Brand in der Nacht abgesichert. Diese wurden um das Affenhaus postiert und sollten zum Schutz der Einsatzkräfte dienen, und im Notfall verletzte oder panische Tiere stoppen. Dieser Fall sei jedoch nicht eingetreten.

Dennoch kam es am Ende zum Einsatz einer Waffe. In den Medienberichten heißt es einheitlich:

Gegen 8 Uhr morgens wurden dann zwei schwer verletzte Tiere gefunden, von denen die Tierärztin ein Orang-Utan-Weibchen einschläferte. Den Gorilla tötete der Beamte nach Freigabe durch den Polizeiführer.

Gemäß Bericht des Landtags sei emotionale Belastung bei allen Einsatzkräften sowie beim Personal des Zoos immens gewesen. Auch mit dem betroffenen Polizisten wurden in den Folgetagen mehrere fürsorgliche Gespräche geführt worden. In der Neuen Westfälischen wird Verena Schäffer (innenpolitische Sprecherin der Grünen) hierzu angeführt:

„Der Bericht des Innenministeriums lässt nur erahnen, wie belastend der Einsatz für die Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sowie die Mitarbeiter des Zoos gewesen sein muss“

Weitere Quellen:

Artikelbild: Shutterstock / Von Asaf Weizman

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