Eine grün gefärbte Katze erregt im Moment das Aufsehen von Facebook-Nutzer*innen. Handelt es sich um einen Fake oder wurde die Katze wirklich eingefärbt?
Aktuell kursiert ein Artikel einer Streunerkatze aus Bulgarien, die intensiv grün gefärbt ist. Nutzer*innen fragen sich, ob es sich um einen Fake handeln und sich jemand mit Photoshop einen Scherz erlaubt haben könnte.
Es geht dabei um folgenden Artikel auf Facebook:

Stray Cat From Bulgaria Accidentally Turned Itself Green
You might have seen different kinds of cat in your life. Some cats are huge, some are tiny, som…
Der Faktencheck
Die Fotoaufnahmen sind echt, jedoch nicht aktuell. Bereits im Jahre 2014 berichteten diverse Online-Medien über den Fall des grün gefärbten Streuners aus Varna, Bulgarien.
Lange wurde gerätselt, was der kleinen Samtpfote wohl zugestoßen sein könnte. Kein abwegiger Gedanke, denn es gibt durchaus Menschen, die Katzen zu ihrem persönlichen Vergnügen färben oder um potentielle Kundschaft anzulocken. Dass das Färben von Tieren schädlich für dieses ist und auch mit dem Tod enden kann, müssen wir an dieser Stelle ausdrücklich betonen.
Diese bulgarische Katze hatte jedoch Glück. Zeugen erklärten, dass der gefärbte Streuner einen gesunden Eindruck machte und einige versuchten den Vierbeiner einzufangen, um ihn von der Farbe zu befreien.
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Man geht davon aus, dass die Katze sich selbst gefärbt hat, nachdem sie eine verlassene Garage als Schlafplatz nutzte, in der Farbe gelagert wurde.
Laut der britischen Boulevardzeitung Dailymail gelang es aber schlussendlich doch noch jemandem, die Katze zu baden und die Farbe weitestgehend aus ihrem Fell zu waschen. Die Fotos auf ihrer Webseite zeigen den Streuner mit einem grünen Flecken auf der Brust und an den Ohren.
Fazit:
Es handelt sich um keinen Fake. Die Katze hat sich vermutlich selbst gefärbt, nachdem sie einen wenig geeigneten Schlafplatz genutzt hatte.
Aktuell ist die Story zwar nicht, doch eine gute Erinnerung daran, dass es grundsätzlich eine entsetzliche Idee ist, ein Tier einzufärben. Es könnte im schlimmsten Fall durch giftige Inhaltsstoffe qualvoll verenden.
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Weitere Quellen: People
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