Love-Scam: Hauptzollamt warnt vor Betrug mit Geldvorauszahlungen

Liebesbetrüger sind kein unbekanntes Phänomen in den sozialen Medien. Aktuell warnt das Hauptzollamt München warnt vor Betrug mit Love-Scamming

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Love-Scammer sind kein unbekanntes Phänomen in den sozialen Medien. Aktuell warnt das Hauptzollamt München vor Betrug mit Love- oder Romance-Scamming / Liebesbetrug.

In den vergangenen Wochen kam es wieder vermehrt zu Mitteilungen von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber dem Hauptzollamt München, dass angeblich ein wertvolles Paket beim Zoll festgehalten würde und nur durch eine hohe Geldforderung ausgelöst werden könne.

Die beim Hauptzollamt München aufgetretenen Fälle laufen alle nach demselben Muster ab. Aus einem kurzen Kontakt über die sozialen Medien oder Partnerbörsen werden innerhalb kürzester Zeit lange Nachrichten, aus denen dann die vermeintliche große Liebe entsteht. Die virtuellen Partner behaupten dann, Pakete mit wertvollem Inhalt (z.B. Geld, Gold oder Schmuck) nach Deutschland zu schicken, um danach ein sorgloses Leben zu ZWEIT führen zu können.

Der weitere Ablauf ähnelt frappierend den üblichen Vorgehensweisen der Betrüger: Gold oder Schmuck sollen vorab mit Expressdiensten mit wohlklingendem Namen verschickt werden, da diese auf einem Flug aus „Sicherheitsgründen“ nicht mitgenommen werden dürfen. Letztendlich fordere das Hauptzollamt in München einen hohen Geldbetrag, da man sonst das wertvolle Paket nicht erhalten würde.

„Das Hauptzollamt weist vorsorglich darauf hin, dass der Zoll NIE Geldzahlungen auf ein ausländisches Bankkonto oder inländisches Privatgirokonto fordere“, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

Quelle: PP / Hauptzollamt München
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