In einer Zeit, in der Informationen aus zahlreichen digitalen Quellen strömen, fühlen sich viele Menschen in Deutschland von der Informationsflut überfordert. Eine Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 58 Prozent der Befragten Schwierigkeiten haben zu entscheiden, welchen Nachrichten sie vertrauen können. Die stetig wachsende Zahl an Nachrichtenquellen, vom Morgenmagazin über Social-Media-Ticker bis hin zu Nachrichtenseiten, stellt eine Herausforderung dar, die viele Menschen in ihrer täglichen Informationsaufnahme beeinträchtigt.

Die Folgen der Informationsflut

Laut Bitkom-Studie informieren sich rund 90 Prozent der deutschen Internetnutzer ab 16 Jahren regelmäßig online über Nachrichten aus verschiedenen Bereichen wie Politik, Wirtschaft und Kultur. Besonders häufig werden Nachrichtenseiten und -apps (78 Prozent), Social Media (44 Prozent) sowie Messenger-Dienste (27 Prozent) genutzt. Trotz dieser Vielfalt an Informationsquellen fällt es vielen schwer, den Überblick zu behalten und verlässliche von unzuverlässigen Nachrichten zu unterscheiden.

Vertrauensprobleme bei Informationsquellen

Die Studie zeigt, dass das Vertrauen in Nachrichtenquellen ein großes Problem darstellt. Nur ein kleiner Teil der Befragten informiert sich selten über aktuelle Ereignisse, während die Mehrheit mehrmals täglich Nachrichten im Internet verfolgt. Diese regelmäßige Nutzung unterschiedlicher Quellen erschwert es, glaubwürdige Informationen zu erkennen. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder betont, dass die wachsende Menge an journalistischen und nicht-journalistischen Inhalten die Unterscheidung von Fakten und Falschmeldungen erschwert.

Welche Medien werden genutzt?

Ein Blick auf die genutzten Medien zeigt, dass 47 Prozent der Befragten Webseiten und Apps den klassischen Printmedien vorziehen, während 44 Prozent auf öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender setzen. Internetanbieter wie t-online.de oder gmx.de werden von 35 Prozent als Nachrichtenquelle genutzt. Interessant ist auch die Altersverteilung: Ältere Menschen bevorzugen textbasierte Inhalte, während Jüngere eher auf visuelle Formate wie Videos zurückgreifen.

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Soziale Medien und ihre Rolle

Bei den unter 30-Jährigen dominieren Plattformen wie Instagram (90 Prozent) den Nachrichtenkonsum, gefolgt von Whatsapp, Tiktok und Facebook. Für die über 30-Jährigen bleibt Facebook (68 Prozent) die wichtigste Plattform, dicht gefolgt von Whatsapp und Instagram. Diese Unterschiede zeigen, wie unterschiedlich die Präferenzen in den verschiedenen Altersgruppen sind und wie sich die Nutzung sozialer Medien auf den Nachrichtenkonsum auswirkt.

Fragen und Antworten

Frage 1: Warum fühlen sich so viele Menschen von der Nachrichtenflut im Internet überfordert?
Antwort 1: Die Vielfalt und Menge an Informationen, die täglich aus unterschiedlichen Quellen ins Internet strömen, machen es schwer, den Überblick zu behalten und zwischen seriösen und unseriösen Nachrichten zu unterscheiden. Dies führt bei vielen Menschen zu einem Gefühl der Überforderung und Verunsicherung.

    Frage 2: Wie kann man vertrauenswürdige Nachrichtenquellen erkennen?
    Antwort 2: Es ist wichtig, sich auf etablierte Nachrichtenquellen zu verlassen, die für ihre journalistische Integrität bekannt sind. Dazu gehören renommierte Printmedien, öffentlich-rechtliche Sender und seriöse Online-Portale. Außerdem sollte man sich angewöhnen, Informationen zu überprüfen und Quellen zu vergleichen, bevor man ihnen vertraut.

      Frage 3: Welche Strategien gibt es, um mit der Informationsflut umzugehen?
      Antwort 3: Eine gute Strategie besteht darin, die Anzahl der Nachrichtenquellen zu begrenzen und regelmäßige Zeiten für den Nachrichtenkonsum festzulegen. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, Filter oder spezielle Nachrichten-Apps zu verwenden, die personalisierte und vertrauenswürdige Nachrichten liefern.

        Frage 4: Welche Rolle spielen soziale Medien bei der Verbreitung von Nachrichten?
        Antwort 4: Soziale Medien sind für viele Menschen eine wichtige Nachrichtenquelle. Sie bieten schnellen Zugang zu aktuellen Informationen, bergen aber auch die Gefahr der Verbreitung von Falschinformationen. Nutzerinnen und Nutzer sollten daher kritisch bleiben und die Quellen der geteilten Inhalte überprüfen.

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          Frage 5: Wie kann die Medienkompetenz verbessert werden, um besser mit der Nachrichtenflut umgehen zu können?
          Antwort 5: Die Medienkompetenz kann durch Schulungen und Bildungsangebote verbessert werden, die den kritischen Umgang mit Informationen vermitteln. Schulen und Bildungseinrichtungen sollten verstärkt Medienkompetenz vermitteln, um junge Menschen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien vorzubereiten.

            Fazit

            Die Informationsflut im Internet stellt viele Menschen vor Herausforderungen. Es gilt, vertrauenswürdige Quellen zu erkennen und Strategien zu entwickeln, mit der Informationsflut umzugehen. Bildung und Medienkompetenz sind dabei zentrale Elemente, um langfristig einen sicheren und informierten Umgang mit digitalen Nachrichten zu gewährleisten. Bleiben Sie kritisch, überprüfen Sie Ihre Quellen und nehmen Sie sich bewusst Zeit für den Nachrichtenkonsum.

            Quelle: der Standard

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