Mit dem Ziel falsche Informationen und Fake News zu bekämpfen hat Instagram ein neues Feature eingeführt, welches gefälschte Fotos kennzeichnet.
Laut Instagram selbst arbeitet die Plattform mit „45 unabhängigen Faktenprüfern zusammen die durch das unparteiische International Fact Checking Network zertifiziert sind“. Des weiteren werden „gefälschte“ Fotos auch von den Explore- und Hashtag-Seiten entfernt und in zukünftigen Beiträgen automatisch markiert.
Das Problem dass sich hier jedoch stellt ist, wie die Faktenprüfer nun zwischen Fakenews und digitaler Kunst unterscheiden möchte?
Die Facebook-Tochter Instagram soll zukünftig sensibler mit Falschinformationen umgehen und Nutzer davor warnen. Werden Bilder oder Videos von Facebooks Faktenprüfern als Fakenews erkannt, sollen diese einen Warnhinweis erhalten, der informiert, warum dieser Beitrag als Falschmeldung klassifiziert wurde. Den Nutzern stehe damit frei, ob sie sich den betreffenden Beitrag ansehen.
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Eine Verknüpfung zwischen Facebook und Instagram soll als Fake eingestufte Inhalte auf beiden Plattformen automatisch als solche markieren – und umgekehrt. Die Warnmeldungen sollen helfen, die Verbreitung von Falschinformationen zu verringern. Fake-Beiträge sollen somit auch seltener im Explore-Tab oder auf Hashtag-Seiten angezeigt werden.
Instagram selbst schreibt dazu:
Wie kann ich Fehlinformationen auf Instagram erkennen?
Wir bei Instagram setzen uns dafür ein, die Verbreitung von Fehlinformationen einzudämmen.
Anhand von Hinweisen wie etwa dem Feedback unserer Community ermitteln wir Beiträge, die möglicherweise Fehlinformationen enthalten. Wir arbeiten weltweit mit 45 unabhängigen Faktenprüfern zusammen, die durch das unparteiische International Fact Checking Network zertifiziert sind. Gemeinsam identifizieren und prüfen wir Fehlinformation und kennzeichnen diese. Wir planen, dieses Verfahren bald auch auf andere Ländern auszuweiten.
Wenn auf Instagram Fehlinformationen identifiziert werden, filtern wir sie aus „Entdecken“ und „Hashtags“ heraus, damit sie schwieriger zu finden sind. Außerdem unterstützen wir Nutzer dabei, selbständig zu entscheiden, welche Beiträge für sie relevant, glaubhaft und teilenswert sind. Dafür liefern wir ihnen Hintergrundinformationen zu Beiträgen, die Warnungen zu Fehlinformationen enthalten.
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Obwohl wir laufend an der Eindämmung von Fehlinformationen arbeiten, solltest du stets hinterfragen, was gepostet wird. Hier einige Tipps dazu:
- Sieh dir Fotos kritisch an.
Fehlinformationen enthalten oft manipulierte Bilder oder Videos. Manchmal sind die Fotos echt, aber aus dem Zusammenhang gerissen. Du kannst woanders nach dem Foto oder Bild suchen, um zu überprüfen, woher es stammt. - Sei skeptisch gegenüber Schlagzeilen.
Fehlinformationen enthalten häufig eingängige Texte in Großbuchstaben mit Ausrufezeichen. Wenn schockierende Behauptungen in der Überschrift nicht glaubhaft klingen, sind sie es wahrscheinlich auch nicht. - Untersuche die Quelle.
Überprüfe, ob der Beitrag von einer Quelle stammt, der du vertraust. Wenn der Beitrag von einem unbekannten Konto gepostet wurde, versuche mehr darüber herauszufinden. - Vorsicht bei ungewöhnlichen Formaten.
Fakenews-Seiten weisen oft Rechtschreibfehler oder umständliche Layouts auf. Bei solchen Anzeichen ist Vorsicht geboten. - Überprüfe die Daten.
Beiträge mit Fehlinformationen führen oft sinnlose Zeiträume oder manipulierte Datumsangaben an. - Überprüfe die Belege.
Überprüfe, ob die Quellen des Verfassers korrekt sind. Mangelnde Beweise oder Bezugnahme auf namentlich nicht genannte Experten können Hinweise auf Fehlinformationen sein. - Handelt es sich um einen Witz?
Manchmal ist es schwierig, Fehlinformationen von Humor oder Satire zu unterscheiden. Prüfe, ob das Konto für Parodien bekannt ist und ob die Details und der Ton des Beitrags darauf hindeuten, dass es sich um einen Spaß handelt. - Manche Beiträge sind vorsätzlich falsch.
Sei kritisch gegenüber allen Beiträgen und teile nur Beiträge, von denen du weißt, dass sie glaubwürdig sind.
Quelle: Instagram
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