Ausgewählte Instagram-Nutzer können derzeit die Möglichkeit testen, Stories mit einer Länge von bis zu 60 Sekunden zu veröffentlichen.

Habt ihr euch auch schon mal geärgert, wenn ihr ein Video in einer Insta-Story veröffentlicht habt, das dann in 15-Sekunden-Segmente gesplittet wurde? Damit könnte bald Schluss sein.

Instagram-User können künftig bis zu 60 Sekunden lange Stories erstellen. Bisher steht die Funktion jedoch nur ausgewählten Accounts als Test-Funktion zur Verfügung. Die 24 Stunden sichtbare Slideshow aus Bildern und Videos wird nun nicht länger in 15-Sekuden-Segmente aufgesplittet und ist mit unterschiedlichsten Filtern, Effekten und Musik-Clips kombinierbar.

Neue Test-Funktion soll Nutzer-Erfahrung verbessern und langfristig Alternative zu TikTok sein.

Stories ohne Unterbrechung

Die Nachricht über die neue Funktion hat App-Experte Alessandro Paluzzi bereits im Oktober geteilt, nun gibt es jedoch ein offizielles Statement von Instagram, das den Live-Test der äußerst gefragten Stories-Funktion ankündigt.

Künftig sollen Nutzer so mit weniger Unterbrechungen Stories anschauen und erstellen können. Erst im Januar hatte Instagram-Chef Adam Mosseri eine Verbesserung verschiedener Video-Formate angekündigt, um sich gegen TikTok zu behaupten.

Vereinfachung von Instagram?

Teil der Erfolgsstrategie von TikTok ist die Vereinfachung der Plattform. Die App besteht aus einem personalisierten Nutzer-Feed, in den unterschiedliche Video-Formate wie Video-Clips und Live-Streams integriert sind.

Instagram ist im Vergleich dazu um einiges unübersichtlicher mit Reels, Stories und IGTVs in jeweils unterschiedlichen Feeds. Die Ausweitung der Stories-Funktion ist ein Schritt, diese verschiedenen Formate zusammenzulegen.

Das könnte langfristig auch die Vermischung der beiden Video-Formate Reels und Stories bedeuten, da User ihre Reels auf diese Weise zur Gänze in ihrer Story posten könnten.

Das könnte auch interessieren: Twitter testet Live-Stream-Shopping

Quelle: Pressetext

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)