Günther Jauch soll also in Schwierigkeiten sein, wodurch alle Deutschen reich werden könnten? Zumindest behauptet das ein dubioser gesponserter Beitrag auf Facebook.
Jenen Beitrag bekommen viele Nutzer angezeigt:

„Gesponsert“ bedeutet, dass da jemand Geld dafür an Facebook gezahlt hat, damit bestimmte Nutzergruppen diesen Beitrag sehen. Das ist als Solches noch in Ordnung, schließlich möchte ja Facebook auch Geld verdienen, und Händler und Dienstleister können sich so bekannter machen.
Was nun allerdings gerade in letzter Zeit sauer aufstösst:
Facebook handelt nach dem Motto: „Geld stinkt nicht“. So findet sich desöfteren Werbung in der Timeline, die alles andere als seriös ist, sondern Nutzer in die Irre führt und auf dubiose Seiten lockt.
Klicken wir dochmal den Artikel an, um uns das „finanzielle Schlupfloch“ anzusehen:

Oprisch sieht es so aus, als bo man einen Artikel der ARD liest, zudem wurde jene Methode augenscheinlich auch auf vielen anderen Sendern und Druckmedien bereits vorgestellt.
Wirft man nun allerdings einen genaueren Blick auf den Artikel, ahnt man schon, worauf es hinausläuft:

Und dahin führt dann der Link:

Eine Seite namens „BitcoinTrader“ setzt einen unter Zeitdruck, sich möglichst schnell zu registrieren, großspurige Versprechungen verlocken ebenfalls.
Doch vor einer Registrierung ist dringend abzuraten, denn hierbei handelt es sich um den riskanten Handel mit binären Optionen.
Hierbei handelt es sich um ein hoch riskantes Modell, welches teilweise auch außerbörslich angeboten wird. Definitiv kein Produkt für Anfänger! Bei binären Optionen können zwei Aktionen eintreten: Das vorhergesagte Ereignis tritt ein, wodurch Händler/innen eine im Vorhinein festgelegte Summe erhalten. Das vorhergesagte Ereignis tritt nicht ein, wodurch Händler/innen einen Verlust erleiden.
Bei dem Handel mit binären Optionen können Konsument/innen Geld verdienen, sofern sie mit ihrer Einschätzung richtig liegen. Der Online-Handel mit binären Optionen ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Beispielsweise könnt ihr keine Gewinnauszahlung erhalten, an Anbieter geraten, die Kurse manipulieren oder eure persönlichen Daten dienen für Verbrechen unter Ihrem Namen.
Fazit
Gesponserte Werbung auf Facebook ist an sich nichts Verwerfliches. Jedoch achtet Facebook kein bißchen darauf, wer dort überhaupt Werbung schaltet! In diesem Falle wird ein mehr oder weniger emotionaler Artikel über das finanzielle Schicksal eines Mannes vorgegaukelt, letztendlich soll der Nutzer aber nur auf fragwürdige Trading-Seiten gelockt werden.
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