Im Grunde könnte der folgende Kommentar des Psychologen Dr. Sebastian Bartoschek über Corona auch härter ausfallen. Doch Besonnenheit ist ein Gebot der Stunde.

Eigentlich habe ich schlicht keinen Bock auf Corona mehr. Wir wissen doch aus den letzten 1,5 Jahren, was jetzt passiert: Ungläubigkeit hinsichtlich der reliablen Prognosen zu den weiteren Entwicklungen. Dann, ich denke, spätestens in 2 Wochen, blinder Aktionismus. Bis dahin wildes Diskutieren, was alles an Maßnahmen nötig wäre, aber angeblich nicht geht.

Dazu zu ein immer verzweifelteres Werben um Impfungen, das die gewollt Impfunwilligen einen Scheißdreck interessiert. Und wir teilen uns fleißig unsere Booster-Termine mit, fürchten Home-Schooling und ein verbautes Weihnachtsfest.

Und Diagramme. Ganz wichtig, wir zeigen uns gegenseitig Diagramme, und was sie angeblich bedeuten, und wie es wo in der Welt besser oder schlechter läuft – oder eben auch nicht.

Maximalforderungen, Kompromisse, Flickenteppiche – und in einem halben Jahr ist angeblich alles vorbei, wenn nur, ja, was auch immer. Und was sind die richtigen Kennzahlen, und was folgt dann wann? Und mittlerweile sterben Menschen, für die einen zu viele, für die anderen zu wenige, um dies oder das einzuführen. Und wir checken, ob wir noch genug Nudeln und Toilettenpapier haben.

Ach, und wir wollen natürlich witzige Memes, schlaue und pointierte Sprüche und Videos zu Corona nicht vergessen. Und zwischendrin immer wieder Lauterbach, Wieler, Drosten und Streeck.

Und dann ist auch schon März.

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Quelle: Mit freundlicher Genehmigung durch Sebastian Bartoschek

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)