Zukünftig soll Instagram Nutzer vor Falschinformationen warnen. Auch Cybermobbing soll mittels künstlicher Intelligenz erkannt werden.
Die Facebook-Tochter Instagram soll zukünftig sensibler mit Falschinformationen umgehen und Nutzer davor warnen. Werden Bilder oder Videos von Facebooks Faktenprüfern als Fakenews erkannt, sollen diese einen Warnhinweis erhalten, der informiert, warum dieser Beitrag als Falschmeldung klassifiziert wurde. Den Nutzern stehe damit frei, ob sie sich den betreffenden Beitrag ansehen.
Eine Verknüpfung zwischen Facebook und Instagram soll als Fake eingestufte Inhalte auf beiden Plattformen automatisch als solche markieren – und umgekehrt. Die Warnmeldungen sollen helfen, die Verbreitung von Falschinformationen zu verringern. Fake-Beiträge sollen somit auch seltener im Explore-Tab oder auf Hashtag-Seiten angezeigt werden.

Künstliche Intelligenz soll Cybermobbing erkennen
Auch Cybermobbing und Hassbotschaften sollen stärker kontrolliert werden. Eine KI soll erkennen, ob eine Nachricht in eine dieser Kategorien fällt. Bevor diese gesendet werden kann, erscheint eine Meldung, in der der Nutzer informiert wird, dass die Nachricht eventuell verletzend sein könnte. Dieser Hinweis kann ignoriert werden, jedoch will man damit erreichen, dass der Absender zum Nachdenken angeregt wird.
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Diese Funktion wird laut Instagram vorerst in einigen ausgewählten Ländern verfügbar sein und in den kommenden Monaten dann weltweit ausgerollt werden.
Instagram schreibt selbst dazu:
Wir bei Instagram wollen die Verbreitung von Fehlinformationen eindämmen.
Möglicherweise stößt du auf Instagram auf einen Beitrag, der von einem unabhängigen Faktenprüfer als Fehlinformation gekennzeichnet wurde. In den USA arbeiten wir mit unabhängigen Faktenprüfern zusammen, die über das unparteiische International Fact-Checking Network zertifiziert sind, Fehlinformationen zu identifizieren und einzustufen. Wir planen, dieses Verfahren bald auf weitere Länder auszudehnen.
Wenn unabhängige Faktenprüfer auf Instagram Fehlinformationen identifizieren, filtern wir sie aus „Entdecken“ und „Hashtags“ heraus, damit sie schwieriger zu finden sind. Außerdem unterstützen wir Nutzer dabei, selbständig zu entscheiden, welche Beiträge sie für relevant, glaubhaft und teilenswert befinden. Dafür liefern wir ihnen Hintergrundinformationen zu Beiträgen, die mit einer Warnung vor Fehlinformationen versehen sind.
Wenn ein Beitrag von einem unabhängigen Faktenprüfer als Fehlinformation eingestuft wurde, kannst du Folgendes tun:
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Tippe auf Grund ansehen, um zu erfahren, wer die Faktenprüfung vorgenommen hat und warum der Beitrag als Fehlinformation eingestuft wurde.
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Tippe auf Beitrag ansehen, um den Beitrag anzusehen.
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Quelle: t3n
Artikelbild: Combatting Misinformation on Instagram
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2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

