Wissenschaftler wollen mit dieser Methode Erkenntnisse über Verletzungen bei Kindern gewinnen und testeten Gurtsysteme an lebenden Schweinen!

Tierschützer kritisieren aktuell mehrere Wissenschaftler des chinesischen Forschungsinstituts für Verkehrsmedizin, welche Crashtests mit lebendigen Schweinen durchgeführt haben. Nach eigenen Angaben nutze man dafür Fünfzehn 10 Wochen alte Schweine. Der Grund dafür sei der Körperbau der Schweine, der dem eines 6-jährigen Kindes am nächsten komme. Bei der Studie soll untersucht werden, welche Verletzungen bei Kindern auftauchen, die in einem Kindersitz angegurtet waren und am Ende einen Frontalzusammenstoß erleben.

Das Ergebnis wurde in der amerikanischen Fachzeitschrift „International Journal of Crashworthiness“ von Qiaolin Wang, Hongyi Xiang, Sishu Guan, Zhikang Liao, Xiyan Zhu, Zhiyong Yin und Hui Zhao veröffentlicht.

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Das Crashtest-Ergebnis

Die Wissenschaftler sollen den 15 Schweinen 24 Stunden vor den Test kein Futter gegeben haben und nach Informationen von The Independent durften sie sechs Stunden lang nichts trinken. Die Schweine wurden jeweils in einem Kindersitz, welche auf sogenannten Schlitten angebracht waren, festgeschnallt.

7 Schweine starben sofort, die anderen 8 Schweine überlebten noch wenige Stunden!

Bei einer Test-Geschwindigkeit zwischen 30 und 50 km/h starb die Hälfte der Schweine sofort direkt nach dem Aufprall. Die andere Hälfte überlebte noch einige Stunden. Bei den meisten war die Lunge lädiert, zudem gab es Verletzungen von Milz und Leber, blutige Wunden, innere Blutungen sowie Knochenbrüche.

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Tierrechtsorganisation PETA

Die Tierrechtsorganisation PETA hat sich am 25.10.2019 an das chinesische Forschungsinstitut für Verkehrsmedizin (Institute for Traffic Medicine) sowie das Daping Hospital gewandt und die Verantwortlichen aufgefordert, zu diesen Tests keine lebenden Tiere mehr einzusetzen. Es gibt in China kein Gesetz, das solche grausamen Versuche vorschreibt.

Screenshot des Ansuchens an das Institute for Traffic Medicine
Screenshot des Ansuchens an das Institute for Traffic Medicine

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Quellen
-Tandfonline
-The Independent
-Haz
-Peta


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